Geburtstagsparty am 17. Mai

Bad Wörishofen: Kneipp-Anhänger ziehen ihre Hüte

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Egal ob Fahrradhelm oder Hut: Jegliche Kopfbedeckung ist am 17. Mai geeignet, um den Hut vor Kneipp zu ziehen, teilt die Bürgerinitiative Kneippjubiläum mit.

Bad Wörishofen – „Hut ab vor Kneipp“ und Geburtstagstafel „einfach.gemeinsam.essen“ – so ist die Mitmach-Aktion der Bürgerinitiative Kneippjubiläum (BiK) für den diesjährigen Kneipp-Geburtstag betitelt, wenn die Kneippstädter Bürgerschaft am Freitag 17. Mai, zwischen 12 und 14 Uhr auf den Bad Wörishofer Denkmalplatz eingeladen ist, Kneipp und dessen soziale Werte zu würdigen.

„Man nehme, was Speisekammer oder Kühlschrank hergeben, Reste-Gerichte vom Vortag, Fingerfood, Brotzeit oder ein Picknick, richte es fein her und bringe es mitsamt Teller, Besteck, sowie Becher und Getränk zum Denkmalplatz mit“, so unisono die Macherinnen dieser Aktion, Hannelore Grimm, Vera ­Kloeter, Maria Luise Ludl und Regine Glöckner, die als Impulsgeberin zusammen mit anderen Damen den Kern der Bürgerinitiative ausmachen. Am Denkmalplatz würden für die Gäste dann Tische und Bänke bereitstehen, „um einfach Essen zu teilen und miteinander über Kneipp und sein großes Herz für Arme und Schwache ins Gespräch zu kommen“, heißt es in einer Pressemitteilung der BiK.

Und um dieses etwas andere „Geburtstags-Kränzchen“ abzurunden, seien Frauen, Männer, Kinder, Jugendliche und Senioren dazu aufgerufen, eine Kopfbedeckung dabei zu haben: Hut, Mütze, Radlhelm, Kopftuch, Käppi – alles ist erwünscht; und wer das vergisst, kann vor Ort einen Zeitungshut falten; denn auf Zuruf heißt es dann um 13 Uhr: „Hut ab vor Kneipp.“

Neue Wertschätzungskultur

Ganz besonders freuen würden sich die Aktiven der Bürger­initiative, wenn auch Ehrenbürger oder Träger der Bürgermedaille der Aktion beiwohnen würden, so Regine Glöckner. „Schließlich geht es hier um die öffentliche Würdigung unseres Vorzeigebürgers Sebastian Kneipp, dessen couragiertem und sehr sozial orientierten Wirken wir überhaupt den stolzen Titel Kneippstadt verdanken“ – und auch in dessen Nachfolge sich Bürger und Bürgerinnen um das Wohl der Stadt verdient gemacht hätten. „Frauen und Männer, die sich – wie Kneipp seinerzeit – für die Belange der Gesellschaft engagiert haben“, so Glöckner weiter, die Wert auf die Feststellung legt, dass diese Bürgeraktion dazu dient, neben dem am Kneippgeburtstag üblichen Gedenkgottesdienst und dem Jugend-Musikschulkonzert am Abend eine neue Wertschätzungskultur für Kneipp durch die Stadtgesellschaft zu etablieren“.

Aufgelockert wird die zweistündige Aktion mit einigen kulturellen Beiträgen und Aktionen, die zum Mitmachen einladen. Ortsansässige Unternehmen, die Wörishofer Tafel, der Verschönerungsverein und Einzelpersonen unterstützen dieses Vorhaben ebenso wie die Unterallgäu aktiv GmbH im Rahmen des Bürgerengagements. 

wk

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