Kreistag beschließt mehrere Straßenbaumaßnahmen

Kreisstraße zwischen Rammingen und Türkheim wird ausgebaut

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Auch an der Abzweigung nach Unterrammingen, wo die Risse in der Straße deutlich zu sehen sind, investiert der Landkreis im nächsten Jahr Geld. Dafür hat sich der Kreistag ausgesprochen.

Unterallgäu – In Ottobeuren, zwischen Rammingen und Türkheim sowie zwischen Unteregg und Warmisried werden im kommenden Jahr Straßen ausgebaut. Sowohl der Bauausschuss des Unterallgäuer Kreistags als auch der Kreisausschuss sprachen sich in einer gemeinsamen Sitzung für die Baumaßnahmen aus.

In Ottobeuren wird die Kreisstraße MN 18, die Sebastian-Kneipp-Straße, ausgebaut. Diese wird auf einer Länge von 900 Metern vom Parkplatz der Basilika bis zum Ortsausgang in Richtung Wolfertschwenden erneuert. Dabei werden Risse und Unebenheiten beseitigt, die Ampeln nachgerüstet und die Verkehrsinseln am Ortsausgang angepasst. Während der Landkreis die Straßenbauarbeiten übernimmt, erledigt der Markt Ottobeuren parallel Arbeiten an Kanal- und Wasserleitung, errichtet drei Busparkplätze bei der Basilika und erneuert die Gehwege. Geplant ist laut Walter Pleiner, Tiefbauamtsleiter am Landrats­amt, dass der Gehweg verbreitert und der Radweg bis zum Ortsende fortgeführt wird. Die Kosten für den Straßenausbau betragen voraussichtlich 1,55 Millionen Euro. Mit dem Ausbau der Sebastian-Kneipp-Straße ist die Erneuerung der Ortsdurchfahrt abgeschlossen. Den ersten Abschnitt von der Umgehungsstraße bis zur Basilika, die Memminger Straße, hat der Kreis bereits 2012 erneuert.

Ausbau auch zwischen Rammingen und Türkheim

Auch an der Abzweigung nach Unterrammingen, wo die Risse in der Straße deutlich zu sehen sind, investiert der Landkreis im nächsten Jahr Geld. Dafür hat sich der Kreistag ausgesprochen.

Die Kreisstraße MN 2 wird zwischen Rammingen und Türkheim auf einer Länge von 2,4 Kilometern ausgebaut. Erneuert wird dabei auch die Einmündung der Straße nach Unterrammingen. „Wir haben sehr viel Verkehr auf dieser Achse“, erklärte Tiefbauamtsleiter Pleiner. Dadurch hätten sich Spurrinnen und Risse gebildet, das Bankett sei beschädigt und das Oberflächenwasser könne nicht vollständig abfließen. Zudem habe die Fahrbahn nur eine Breite von 5,70 Meter und es sei eine Verbreiterung erforderlich. Die Kosten für die Maßnahme betragen voraussichtlich 2,3 Millionen Euro.

Die Kreisstraße MN 28 wird zwischen Unteregg und Warmisried auf 1,4 Kilometern erneuert und verbreitert. Außerdem wird ein Geh- und Radweg mit einer Länge von 600 Metern angelegt. Da sich der Oberbau der Straße in einem schlechten Zustand befindet, haben sich laut Pleiner Risse gebildet und Teile der Straße gesetzt. Der Radweg wird 2,50 Meter breit und durch einen Grünstreifen von der Fahrbahn abgetrennt. Darüber hinaus ist geplant, die Kreuzung mit der Kreisstraße MN 5 sicherer zu machen. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf 1,55 Millionen Euro.

Verzug wegen Förderung

Ebenfalls geplant ist der Ausbau der Kreisstraße in der Ortsdurchfahrt von Warmisried sowie eines Teilstücks in Richtung Unteregg. Die Arbeiten seien bereits für dieses Jahr vorgesehen gewesen, wurden laut Pleiner aber zurückgestellt, da es für das Projekt bislang keine staatliche Förderung gab. Wird diese nun gewährt, könnten womöglich beide Bauabschnitte gleichzeitig in Angriff genommen werden. 

Sylvia Rustler

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