Im Ettrinarriafass gelagert und gereift

Krönungsball der Ettrinarria: Pariser Flair mit Straßenkünstlern, Tänzern und Prinzenpaaren

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Ettringen – Ein „vollbusiger, besonders fruchtbarer Wein“ wird dem alten Prinzenpaar, Prinzessin Anna die Dritte und Prinz Mathias der Erste, das draußen am Tisch eines Pariser Cafés sitzt, vom Kellner serviert. Das Gaumenzäpfchen empfindet den „im Ettrinarriafass gelagerten und gereiften“ Wein für gut im Abgang, „macht Lust auf Mehr“. Heraus kommt Prinzessin Josine die Erste mit einem Kleid in Weinrot samt ihres Prinzen Dominik der Erste, die zusammen zum Krönungsball der Ettrinarria einluden.

Die fünfte Jahreszeit steht bei der Ettrinarria ganz im Zeichen von Blau, Weiß, Rot: „Hurra und Bonjour, die Ettrinarria in Frankreich on Tour.“ Pariser Cafészenen sind ebenso ein Muss wie das Straßenleben in Paris, mit Malern, Pantomime-Künstlern und Touristen, die sich beim Showtanz die Straße als Bühne teilten und miteinander tanzten. Die Wände der Turnhalle zierten typisch französische Gebäude, eine Litfaßsäule mit den Terminen der Ettrinarria zum Nachlesen und natürlich – wie kann‘s auch anders sein – den Eiffelturm. Jetzt noch ein Baguette mit einem Wein dazu bestellen, und Paris schien gar nicht mehr so weit weg. Die Idee für das diesjährige Motto stammt von Jenny Senner. Sie ist das „kreative Gehirn“, lobte Vizepräsident Johannes Böck die Trainerin der großen Garde.

Mini-Prinzessin Marie saß dann beim Mini-Prinzenwalzer ebenfalls am Cafétisch, las die Vogue und trank dabei einen Espresso, bevor sie vom Prinzen Lukas zum Tanz aufgefordert wurde. Sein Tanztalent entdeckte seine Mutter bei ihrer Geburtstagsparty, woraufhin er Prinz und nicht wie geplant Elferrat wurde.

Fast hätte Mini-Hofmarschall Basti vergessen, die Mini-Garde anzukündigen. Diese zeigte genauso wie die große Garde was sie in den rund 70 Trainingseinheiten seit April gelernt hat. Nicht nur das Ankündigen der Mini-Garde wurde vergessen, sondern auch bei den Namen der einzelnen Tänzerinnen haperte es bei den beiden Hofmarschällen, was beim Publikum für ein Schmunzeln sorgte.

Krönungsball der Ettrinarria: Pariser Flair Teil 2

 © Julia Böcken
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Die Reden der Prinzenpaare wurden lange in einem Mix aus Humor, Ironie und Zweideutigkeit eingelagert, reiften wie der Wein, bis sie schließlich eine ordentliche Würze bekamen, um sie dem Publikum auszuschenken. So sprach die alte Prinzessin Anna, die dieses Jahr ihren Prinzen Mathias kirchlich heiratet, den abgesagten Nacht­umzug im vergangenen Jahr nochmal an: „Am Raucherbuckel soll die Hochzeit sein, aber dazu laden wir den Sturm nicht ein“, denn der Sturm hat der Ettrinarria den Nacht­umzug versaut, weshalb der Umzug heuer wieder stattfinden soll. Eine Anspielung auch auf Bürgermeister Robert Sturm, der diese Zweideutigkeit aber gelassen und mit Humor nahm. Die großartige Redenschreiberin hinter den Zeilen heißt Doris Leidescher. Seit zehn Jahren tippt sie unzählige Reden, für jede Veranstaltung eine eigene, angepasst an den Gastgeber.

Trotz Geheimhaltung wurde von vielen vermutet, dass sie das neue Prinzenpaar sein werden: Prinzessin Josine ist wie Prinz Dominik, der eigentlich unter seinem Nachnamen Falk bekannt ist, ein Urgestein bei der Ettrinarria. 1999 kam sie zu den Minis, war seit 2018 Gardemajorin, bevor sie als Abschluss ihrer Karriere als Gardemädchen noch einmal Prinzessin werden wollte. Dominik Falk gehört quasi zum „Inventar der Ettrinarria“, doch auch für ihn ist nach der Saison Schluss.

Mit dem neuen Prinzenpaar wurde auch ein neuer Hofmarschall in sein Amt eingeführt, denn Falk und Elferrat Toni Kögel hatten einen Deal: Wird Falk Prinz, darf er „Toni als Hofi erleben“. 2022 feiert die Ettrinarria dann ihr 70-jähriges Jubiläum.

Julia Böcken

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