Lobgesang und Ehre Gottes

Unter dem Hochaltarbild der Steinigung des Heiligen Stephanus feierten Weihbischof Josef Grünwald, Stadtpfarrer Andreas Straub sowie weitere Konzelebranten am Stephanustag die Uraufführung der Mindelheimer Stephanus-Messe. Foto: Magg

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tephanus-Messe in Mindelheim uraufgeführt Mindelheim (mg): Am Stephanustag, dem 26. Dezember wurde in der Mindelheimer Stadtpfarrkirche die eigens für die katholische Gemeinde der Kreisstadt komponierte Stephanus-Messe uraufgeführt. Sie ist dem Erzmärtyrer gewidmet, der sich auch im Tod mutig zum christlichen Glauben bekannt hat. Entstanden ist der Gedanke eines solchen Musikwerks, einer eigenen Mindelheimer Stephanus-Messe bereits 2009 bei den Vorbereitungen zum Jubiläum »600 Jahre St. Stephan – Gottes Haus voller Leben«. Hier kam der Wunsch auf, eine eigens für die Mindelheimer Pfarrei komponierte Stephanus-Messe in Auftrag zu geben. Erfreulich schnell sagte der ehemalige Lehrer des Mindelheimer Organisten und Chorleiters Jürgen Michels, der Trierer Professor Klaus Fischbach zu. Er schuf ein Werk ganz im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils, bei dem auch die feiernde Gemeinde in den Gesang des Chores und das Spiel der Instrumente mit eingebunden wird. Die Eigentexte werden in der deutschen Muttersprache gesungen, während die regelmäßig wiederkehrenden Liturgietexte in Latein belassen wurden. Vorgetragen wurde die klangvolle und triumphale Komposition von Chor, Orgel, Bläsern, Streichern und Pauken unter der musikalischen Gesamtleitung von Jürgen Michels. Zelebriert wurde der wunderbare Festgottesdienst von Weihbischof Josef Grünwald, Stadtpfarrer Andreas Straub sowie einer Reihe von Konzelebranten. Der Weihbischof dankte ausdrücklich allen Beteiligten für das großartige Musikwerk und lobte die Komposition. Gleichzeitig appellierte er an alle Christen sich nach dem Vorbild des Stephanus mutig und bewusst zum Glauben an Gott und das Heilsgeschehen des Weihnachtsfestes zu bekennen. Dies sei nicht in allen Regionen der Welt selbstverständlich und einfach. Grünwald verwies in diesem Zusammenhang unter anderem auf Vietnam, den Irak, die Türkei oder Teile Afrikas.

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