Ein bisschen "rumhupfen" reicht nicht

Mindelonia-Trainerin Leni Rahm macht die Garde für den nächsten Fasching fit

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Dass das Tanzen die Leidenschaft von Leni Rahm (im Vordergrund) ist, das ist nicht schwer zu erkennen. Beim Showtanz der letzten Saison schlüpfte die Trainerin in eine der Hauptrollen.

Mindelheim – Den Kater der ereignisreichen Faschingswochen dürfte inzwischen auch der letzte Unterallgäuer erfolgreich besiegt haben. Während auf die meisten Narren nun eine mehrmonatige Geduldsprobe zukommt, bereiten die Verantwortlichen hinter den Kulissen schon die nächste Saison vor. So auch die Mindelonia, die letzte Woche in den sozialen Medien junge Damen dazu aufgerufen hat, ein Probetraining bei den Gardemädels zu absolvieren. Start der Einheiten soll voraussichtlich schon Anfang Mai sein.

Und bereits die ersten Trainings seien wesentlich mehr als nur simples „Rumgehupfe“, wie Trainerin Leni Rahm entgegen mancher Vorurteile gegenüber ihren Tänzerinnen erklärt. Denn in den Übungsstunden, die anfangs einmal wöchentlich stattfinden und etwa 60 bis 90 Minuten dauern, müsse in den Sommermonaten erstmal der physische Grundstein gelegt werden. „Es fangen beispielsweise viele bei uns an, die noch keinen Spagat können“, verrät die 23-Jährige. Dehnen und Ausdauer stünden deshalb in den ersten Monaten ganz oben auf ihrer Aufgabenliste. Dazu bittet die Trainerin auch regelmäßig zu Intervalltrainings, bei denen sich unter anderem Übungen wie der Hampelmann oder Liegestütze mit Laufen abwechseln. „Wenn du da nach 20 Minuten durch bist, dann bist du fertig“, sagt Rahm. Aber das sei unbedingt notwendig, denn die Auftritte seien noch wesentlich anstrengender als der lange Weg dorthin

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 © Julia Böcken
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Ab Juli/August beginnt dann die gezielte Vorbereitung auf den Showtanz – dann zweimal und in der finalen Phase vor den ersten Auftritten dreimal pro Woche. Das Trainerzepter schwingt dann allerdings Julia Kaufer, denn Leni Rahm steht selbst aktiv auf der Tanzfläche. An Planung und Organisation ist sie trotzdem beteiligt: Derzeit feilt sie am Thema des nächsten Showtanzes, wählt Musik aus und überlegt gemeinsam mit Kaufer, welche Rolle wie besetzt werden könnte.

Sobald das Training startet, können bis zu 20 Mädels an den Einheiten teilnehmen, für den Gardemarsch beispielsweise muss Rahm ihr Aufgebot aber auf zwölf Tänzerinnen reduzieren. Eine schwierige Entscheidung für die Trainerin? „Nein, das ist dann schon immer in Ordnung“, meint sie. Echte Härtefälle hätte es da noch keine gegeben.

Bald doppelt besetzt?

Problematisch werde es in der Regel erst dann, wenn jemand krankheits- oder verletzungsbedingt ausfällt. Jemanden nachzunominieren sei nämlich gar nicht so leicht, schließlich erfülle jede von den Mädels eine andere Aufgabe mit unterschiedlichen Tanzschritten. Deshalb überlegt Rahm, in der kommende Saison vereinzelte Positionen doppelt zu besetzen. „Dann können sich zwei Mädels die Saison teilen.“ Und langweilig dürfte es keiner von beiden werden, immerhin stehen zur Hauptsaison zwei bis drei Auftritte pro Wochenende an. Allerdings, das betont Rahm auch, sei diese Idee nur ganz schwer zu verwirklichen.

Was tanzfreudige Neulinge unbedingt zur Mindelonia mitbringen sollten? Neben tänzerischen Fähigkeiten, die man bis zu den großen Auftritten „immer noch hinbekommen“ habe, seien speziell Zuverlässigkeit und Ehrgeiz gefragt. Trotzdem sei die Garde aber letztendlich „ein Spaßverein, bei dem deshalb auch der Spaß an erster Stelle steht“, meint Rahm. Wer neu dazu stößt, würde in eine große Gemeinschaft hineinwachsen, die auch außerhalb der Trainings viel zusammen unternimmt – oder bei gutem Wetter das Training auch mal nach draußen verlegt zum Inlinerfahren. „Das ist eine ganz lockere Geschichte“, verspricht die Trainerin. Wer Interesse hat und zum Faschingsstart am 11. November bereits volljährig ist, erreicht Rahm unter Tel. 0172/3163563.

Marco Tobisch

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