Hat Pfarrer Kneipp die Stadt über Nacht beschenkt?

Monolith, giftgrünes Wasser: Geschehnisse im Bad Wörishofer Kurpark geben Rätsel auf 

Monolith Bad Wörishofen Aliens
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Erst der Monolith, der eines Morgens plötzlich im Kurpark stand und wenige Tage später das giftgrüne Wasser. In der Kneippstadt wird bereits über Alien-Theorien diskutiert. Wie inzwischen klar ist, gibt es für das grüne Wasser im Bach eine ganz einfache Erklärung.
  • Marco Tobisch
    VonMarco Tobisch
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Bad Wörishofen – Was im Bad Wörishofer Kurpark in den letzten Tagen vor sich geht, können sich selbst die Verantwortlichen nicht erklären – zumindest nicht alles. Denn Anfang März stand urplötzlich ein metallener Monolith im Park, über dessen Herkunft sich niemand so recht sicher ist. Am gestrigen Mittwoch nahm schließlich auch noch der Bach im Kurpark eine seltsam grüne Farbe an und gab Theorien von Alienbesuchen oder Ufos im Kurpark weiteren Nährboden. Allerdings: Der Grünstich des Wassers ist erklärbar.

Erst erschien der unheimliche Metallmonolith. Gestern später rief der Alarm dann auch die Freiwillige Feuerwehr Bad Wörishofen in den Kurpark – hier hatte das Wasser plötzlich leuchtend grün geschimmert. Gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt und unter Aufsicht des Ersten Bürgermeisters Stefan Welzel entnahm die Feuerwehr Proben von der giftgrünen Flüssigkeit.

Wo diese wohl herkam? Unter Passanten und Feuerwehrlern begannen sofort die Spekulationen: Hatte der Zweite Bürgermeister Daniel Pflügl (Grüne) etwa ein Frühlingsbad genommen oder waren es doch die Aliens gewesen?

Bad Wörishofer Kurpark: Erst unbekannter Monolith, nun leuchtend grüner Bach

Monolith Bad Wörishofen Aliens
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Unterdessen nahmen zwei Beamte der Polizei Bad Wörishofen die Ermittlungen vor Ort auf. Wie die Polizei im Anschluss auf Nachfrage des Wochen ­KURIERS mitteilte, hatte das Wasserwirtschaftsamt absichtlich ein Kontrastmittel ins Wasser eingeleitet, um ein Leck im Kanal zu finden. Das Mittel sei nicht umweltschädlich, eine Gefahr und somit auch der Grund für weitere polizeiliche Ermittlungen habe deshalb nie bestanden, erklärte die Bad Wörishofer Polizei.

Um weitere Irritationen zu vermeiden, gingen die Helfer der Feuerwehr gleich auf Nummer sicher und pumpten die grüne Flüssigkeit ab, um wieder Ruhe im schönen Kurpark einkehren zu lassen.

Von Kneipp beschenkt?

Dieser Monolith stand letzte Woche eines Morgens plötzlich im Kurpark.

Wenige Tage zuvor hatte bereits ein Monolith für Aufmerksamkeit gesorgt. Wie es dazu kam? „Plötzlich über Nacht stand hier dieses Ding“, erklärt Stadtgärtner Andreas Honner über die neueste „Errungenschaft“. Für den Chef des Parks kam der Fund ebenso überraschend wie für seine Mitarbeiter, die den Monolith entdeckt hatten. „Wir wussten nichts davon. Ganz in der Früh haben mich meine beiden Rosengärtner darüber informiert, dass etwas Komisches im Kurpark steht“, erzählt Honner. Er habe sich daraufhin sein Fahrrad geschnappt und sei gleich in den Park gefahren, um den Fund zu begutachten.

Honners fachkundige Meinung: Wer auch immer den Monolith erschaffen hat, habe „sich Mühe gegeben“, denn das aufrecht stehende Metallstück sei „auf jeden Fall nicht von einem Amateur geschaffen worden“, so Honner. Das neue Kunstobjekt will der Stadtgärtner vorerst im Kurpark stehen lassen, denn den Stand des Metalls beurteilt Honner als sicher – somit sei die Sicherheit gewährleistet. „Wir lassen es stehen und meinen: Was selber erscheint, wird unter Umständen auch von selber wieder verschwinden.“ Und die wohl spannendste Frage zum Abschluss: Wie ist der Monolith nun plötzlich über Nacht in den Kurpark gekommen? Honner dazu mit einem Augenzwinkern: „Wir munkeln schon, es könnte ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk von Sebastian Kneipp sein.“

Marco Tobisch/Jeremy Rizer

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