Müllgebühren sinken ab Januar deutlich

Der Unterallgäuer Kreistag beschließt einstimmig die neue Satzung Unterallgäu

(wk) Gute Nach­richten für alle Unter­all­gäuer Haushalte: Die Müll­­abfuhr wird ab Januar 2013 deutlich günstiger - beim Restmüll um bis zu 22 Prozent, beim Biomüll sogar um 57 Prozent. Dafür hat sich nach Umwelt- und Kreisausschuss jetzt auch der Unterallgäuer Kreistag einstimmig ausgesprochen. Die hierfür notwendige Satzung kann nun am 1. Januar in Kraft treten. Eine 60-Liter-Biotonne wird ab Januar 2013 nur noch 36 Euro im Jahr statt bisher 84 Euro kosten. Die 60-Liter-Restmülltonne kostet künftig 60 Euro statt bislang 76,80 Euro. Möglich wird die deutliche Ge­bührensenkung aus mehreren Grün­den, wie der Leiter der Ab­fallwirtschaft, Anton Bauer, erläuterte: So bezahlt der Land­kreis nun zum einen weniger für die Verbrennung des Restmülls in Weißenhorn und für die Verwer­tung seiner Bioabfälle. Auf der anderen Seite schlagen die Erlöse für den Verkauf von Wertstoffen, insbesondere für Altpapier und Altmetall, zu Buche. So werden die Preise sowohl für die schwarzen Restmülltonnen als auch für die Biotonnen im Landkreis ab Ja­nuar mit nur einer Ausnahme deutlich sinken. Beim Biomüll liegt der Rückgang bei ganzen 57 Prozent. Entlastet werden die Unterallgäuer Haushalte dadurch um über eine Millionen Euro im Jahr. Landrat Hans-Joachim Wei­rather erwartet wie Bauer, dass durch die niedrigen Gebühren künftig die Zahl der Biotonnen im Landkreis deutlich zunimmt und so Bioabfälle noch konsequenter getrennt werden. Beide sind überzeugt davon, dass auf diese Weise die Restmüllmenge abnehmen und vielen Haushalten eine kleinere Restmülltonne ausreichen wird. Neben der Abfallgebühren­sat­zung sprach sich der Kreistag auch einstimmig für eine Än­derung der »Abfallwirtschaftssat­zung« aus. Dahinter verbergen sich Regelungen zur Abfallent­sorgung im Landkreis. Ebenfalls einstimmig verabschiedete der Kreistag eine Änderung der Ge­bührenordnung für Feldgeschwo­rene. Diese erhalten für ihre ehren­amtliche Unterstützung der bayerischen Vermessungs­verwal­tung ab dem kommenden Jahr eine Aufwandsentschädigung von 12 Euro je Stunde. Bislang wa­ren es elf Euro gewesen.

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