38-Jähriger wollte "alles in die Luft sprengen"

Nach Suizid-Drohung: SEK stürmt Mindelheimer Wohnung

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Um den Selbstmordversuch eines 38-Jährigen zu vereiteln, bekamen die hiesigen Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr Unterstützung vom SEK aus München.
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Um den Selbstmordversuch eines 38-Jährigen zu vereiteln, bekamen die hiesigen Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr Unterstützung vom SEK aus München.
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Um den Selbstmordversuch eines 38-Jährigen zu vereiteln, bekamen die hiesigen Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr Unterstützung vom SEK aus München.
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Um den Selbstmordversuch eines 38-Jährigen zu vereiteln, bekamen die hiesigen Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr Unterstützung vom SEK aus München.
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Um den Selbstmordversuch eines 38-Jährigen zu vereiteln, bekamen die hiesigen Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr Unterstützung vom SEK aus München.
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Um den Selbstmordversuch eines 38-Jährigen zu vereiteln, bekamen die hiesigen Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr Unterstützung vom SEK aus München.

Mindelheim – Rund sieben Stunden sind am gestrigen Nachmittag und Abend in der Mindelheimer Innenstadt etwa 70 Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr damit beschäftigt gewesen, den Selbstmordversuch eines 38-Jährigen zu verhindern. Sogar das SEK musste aus München anrücken, nachdem der Mann gedroht hatte, „alles in die Luft zu sprengen“.

Um den Selbstmordversuch eines 38-Jährigen zu vereiteln, bekamen die hiesigen Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr Unterstützung vom SEK aus München.

Auslöser war eine WhatsApp-Nachricht, in der der Mindelheimer gegenüber einer Frau angedroht hatte, er werde sich umbringen. Die Frau, die sich währenddessen nicht in Mindelheim befand, informierte daraufhin die Polizei. Beim Eintreffen einer Streife in der Mindelheimer Altstadt öffnete der Wohnungsmieter nicht. Und als die hinzugerufene Feuerwehr die Tür öffnete, drohte der Mieter damit, „alles in die Luft zu sprengen“. Deshalb zogen sich Feuerwehr und Polizei vorerst zurück.

Häuser geräumt

Die Polizei beschloss daraufhin, die umliegenden Häuser räumen zu lassen. Insgesamt neun Bewohner mussten in der Unterkunft des BRK untergebracht werden. Zudem wurden Kirchgasse, Gerberstraße, Maximilianstraße und Kornstraße für den Verkehr gesperrt.

Während zwischenzeitlich versucht wurde, ein Gespräch mit dem Mann zu beginnen, rückte bereits ein Spezialeinsatzkommando aus München mit Spezial­gerät und Diensthund an.

Gegen 21.40 Uhr beendete das Geräusch von berstendem Glas die angespannte Lage. Das SEK hatte mit einer Leiter die Wohnung gestürmt und den Mieter unverletzt festnehmen können. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. In der Wohnung konnten keine explosiven Stoffe festgestellt werden. Lediglich zwei Campinggaskartuschen wurden gefunden – eine Gefahr bestand jedoch nicht, so ein Polizeisprecher.

Ob gegen den Mann ein Strafverfahren eingeleitet wird, konnte die Polizei bislang nicht bestätigen – ein entsprechendes Verfahren werde jedoch geprüft, teilt ein Sprecher mit.

Jeremy Rizer

Rubriklistenbild: © Rizer

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