Narren übernehmen Amtsgewalt

Seit 13. Januar ziert der Narrenbaum den Platz am Ettringer Dorfbrunnen. Fotos: Breuninger

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arrenbaum am Brunnenplatz aufgestellt Ettringen (mb): Davon, dass in Ettringen wieder die Narren die Amtsgewalt übernommen haben, zeugt seit den Abendstunden des 13. Januar der Narrenbaum am Brunnenplatz. Zahlreiche Hästräger und Guggenmusiken waren der Einladung der Ettringer Narrenzunft »D’ Lungahuaschtr« gefolgt und zogen unter lauter Musik im Anschluss an die Narrenmesse von der St. Martinskirche zum Brunnenplatz. Auch ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks war bei der zweiten Auflage des Narrenbaumstellens zu Gast und hielt das bunte Treiben mit der Kamera fest. Die Narrenzünfte hörten auf die wohlklingenden Namen wie »Pfaffahauser Wasastecher« oder »Böcklesberger Hexa Mittelneufnach«. Beim Sternmarsch der Guggamusik waren ebenfalls die »Breitenbrunner Dorfbachfurzer« und die »Los Krachos« aus Tannheim dabei. Traditionell setzte sich der Zunftmeister »D’ Lungahuaschtr«, Klaus Wilde, in humorigen Reimen mit dem aktuellen Ortsgeschehen auseinander, bevor er zum eigenen Narrenruf anstimmte: »D' Lungahuaschtr send beinand - im Ochsahäs und Bauragwand«. Die verschiedenen Hästräger und die Guggenmusiken boten rund um den Narrenbaum einen beeindruckenden Anblick und sorgten mit rhythmischen Weisen für ausgelassene Stimmung. Vielfach schallte der Narrenruf aller Narren über den Platz: Narri - Narro. Nach dem Narrenbaumstellen war natürlich noch lange nicht Schluss, denn im Anschluss riefen DJ Sepp und die Guggenmusiken bei freiem Eintritt in die Turnhalle zur ausgelassenen »Ochsa-Party.

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