Auf der Pirsch

Neufnachschützen zielen beim Bogenschieß-Turnier auf 54 versteckte Tiere

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Jürgen Hampp spannt den Bogen, um auf ein 3D-Reh zu schießen.

Oberneufnach – Pfeil einhängen, Bogen spannen, Ziel fokussieren, loslassen: Immer der gleiche Ablauf, doch ob man das Ziel trifft oder nicht, ist auch eine Frage des Glücks, der Ausrüstung und der ruhigen Hand. Beim Bogenschieß-Turnier in Oberneufnach traten nicht nur die Neufnachschützen an, sondern auch die Ettringer Keltenjäger und viele Auswärtige, um sich in zwei Runden zu messen. Es ging durch Wald und Wiesen, immer auf der Jagd nach dem nächsten Waldbewohner – kein echtes Tier, sondern 3D-Modelle, die täuschend echt wirken.

„Kill“, ruft Robert Hampp und kommt mit einem Grinsen im Gesicht den Hang wieder herauf. Er hat das Reh an der Futterkrippe beim ersten Schuss ins Herz getroffen: 20 Punkte. Sein Cousin Jürgen Hampp erzielte einen Außenkill beim zweiten Versuch, zwölf Punkte. Die beiden sind auf der Jagd mit Pfeil und Bogen. Alle paar Meter steht ein Pfahl mit einer blauen Markierung, ein Zeichen, dass sich dort im Dickicht Tiere befinden. Trotz dieses Hinweises braucht man seine Zeit, bis man die kleinen und großen Tiere vor dem braunen Hintergrund aus vertrockneten Blättern, Schlamm und Ästen entdeckt. Sie tarnen sich gut mit ihren gedeckten Erdfarben. Ein normaler Spaziergänger würde sie schlicht übersehen. Doch die Jäger sind darauf aus, die Tiere ausfindig zu machen und zu erschießen. Denn jeder will am Ende der Schützenkönig werden.

Ausgangspunkt ist die Sandgrube im Osten Oberneufnachs. Abgeschottet vom Wohngebiet, kann man sich hier in vollkommener Ruhe aufs Ziel fokussieren. Drei bis vier Kilometer dauert die Große Runde durch das zum größten Teil unter Naturschutz stehenden Gebiets. Nur die Sandgrube zählt nicht dazu. Dort haben die Neufnachschützen auch ihr Quartier, treffen sich jede Woche Sonntag um 10 Uhr, ohne jemanden zu stören.

Neufnachschützen: Wald und Wiesen sind ihr Jagdrevier

Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
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Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
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Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
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Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
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Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
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Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken
Auf die Jagd durch das Naturschutzgebiet bei Oberneufnach gingen nicht nur die Neufnachschützen sondern auch die Ettringer Keltenjäger und andere Auswärtige. Ziel war es, versteckte 3D-Tiere mit Pfeil und Bogen zu treffen. © Julia Böcken

Ein Wildschwein mit seinen zwei Frischlingen steht an einer Schlammgrube. Bogen spannen, loslassen, getroffen. Außenkill. Hier leben wirklich Wildschweine. Die Lebensraumbedingungen der 3D-Modelle sind denen der echten Tiere angepasst.

Zwei Hasen am Waldrand: Trotz der guten Sicht haben die Schützen Schwierigkeiten, diese zu treffen. Kleine Ziele verzeihen keine Fehler.

„Mitten auf die Nase“, sagt Robert Hampp. Von dem Fuchs mit dem Pfeil auf der Nase zwischen den beiden Augen muss er erst einmal ein Foto machen. Dann ein Wasserbüffel auf dem Feld in 60 Meter Entfernung. Jürgen Hampp ist froh, das 1,50 Meter große Tier überhaupt zu treffen. Manfred Weinke, einer der Gründer des Vereins, hat den Büffel extra angefertigt.

Der Wolf, versteckt im Wald, ist ein Schmuckstück. Doch auch hier gibt es eine Krux. Da er in einer Kuhle sitzt, können Pfeile leicht davor an der Erdkante abprallen. Sie schießen aus dem Wald auf das angrenzende Feld hinaus oder landen in den Brennnesseln. Der Pfeil von Jürgen Hampp ist unauffindbar. Herrscht Wind, können die Pfeile auch leicht entgleiten. Deswegen ist das Schießen auch immer eine Glücksache.

Wenn Jürgen Hampp den Bogen spannt, zieht er 20 Kilo. So stark ist die Zugkraft seines Bogens. Auch die Beschaffenheit der Bögen und der Pfeile gehen mit einem Faktor in die Wertung ein. Holzbögen und -Pfeile werden mit einem höheren Faktor bewertet als welche aus Carbon, da diese schwieriger zu steuern sind.

Insgesamt 54 Tiere wurden von den Neufnachschützen auf der Großen Runde (32) und der Jagd­runde (22) versteckt. Ein paar dieser Tiere sind von den Ettringer Keltenjägern ausgeliehen, die anderen sind Eigentum der Neufnachschützen. Fest installiert sind diese Tiere aber nicht im Wald. „Die Natur und der Naturschutz stehen bei uns an oberster Stelle“, sagt Jürgen Hampp. Daher werden diese Tiere nur für das Bogenschieß-Turnier aufgebaut. Die letzten Schützen, die die Große Runde gehen, sammeln die Tiere wieder ein, um der Umwelt nicht zu schaden. Doch der Verein wartet gerade noch auf eine Genehmigung eines Bauantrages, um fünf bis sechs Tiere an der Sandwand fest fixieren zu können. Der weiche Hintergrund der Sandwand sei ideal zum Schießen, da die Pfeile beim Aufprall nicht direkt brechen, erklärt Robert Hampp.

Die Tiere sind gar nicht so günstig. Der Verein, der erst im Januar dieses Jahres mit 23 Mitgliedern offiziell gegründet wurde, hat bereits 6.000 Euro in die 3D-Modelle investiert; die neueste Errungenschaft ist ein Hirsch. Angefangen hat es vor acht Jahren mit einer kleinen Gruppe aus vier Leuten (den Geschwistern Thomas, Manfred, Wolfgang Weinke und Julian Peter), die mit selbst geschnitzten Haselnussstecken ihre ersten Versuche hinter dem Bahnhofsgelände in Anhofen machten.

Innenkill bei der Eule und dem Gürteltier: Jürgen Hampp ist zufrieden. Bei der Großen Runde hat man pro Tier drei Versuche. Die Jagdrunde ist dagegen schon anspruchsvoller. Da hat man nur eine Chance, das Tier zu treffen, denn auf der richtigen Jagd vergeben die Tiere dem Schützen keinen Fehltreffer, sondern laufen davon.

Die Große Runde startet gleich mit der größten Hürde, die einiges an Schnelligkeit abverlangt. In der Sandgrube ist ein Seilzug installiert, an dem ein Wildschwein hängt. Mit dem ersten Pfeil muss man den Auslöser treffen. Dann fährt das Wildschwein los, schnell den zweiten Pfeil zücken und zielen, bevor die Sau von Leinentüchern abgedeckt wird und aus dem Sichtfeld des Schützen verschwindet. Auch Ettringens Bürgermeister Robert Sturm, der seit zehn Jahren dabei ist, versucht sein Glück beim Schießen. Bei ihm steht genau wie bei den anderen die Freude im Vordergrund. Zu treffen, ist zweitrangig.

Circa 80 Schützen, 19 Gruppen à vier Leute, gingen auf die Pirsch. Gesamtsieger der beiden Runden bei den Männern wurde Helmut Kauer. Thomas Weinke landete auf Platz 2, sein Bruder Wolfgang Weinke auf Platz 3. Auch bei den Frauen und Kindern konnten sich einige über ihre guten Platzierungen freuen. Bis in den späten Abend hinein saß man noch gemütlich bei Bier und Rollbraten zusammen und lachte viel. Und genau das ist es, was den Schützen wichtig ist: Spaß bei der Sache haben.

Julia Böcken

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