Mindelheim Neujahresempfang

„Starke Unternehmen sind das Rückgrat der Stadt“

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Bürgermeister Dr. Stephan Winter konnte beim Neujahrsempfang auf ein erfolgreiches Jahr - vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht - zurückblicken.

Mindelheim – Am 11. Januar fand im Stadttheater der diesjährige Neujahresempfang mit mehr als 300 Teilnehmern statt. Durch das Programm führten der Erste Bürgermeister Dr. Stephan Winter, Landrat Hans-Joachim Weirather, Kulturamtsleiter Christian Schedler und Bezirksheimatpfleger Dr. Peter Fassl. Umrahmt wurde der Abend musikalisch von der Stadtkapelle.

Erste begrüßende und dankende Worte fand der Erste Bürgermeister Dr. Stephan Winter, der erfreut auf ein erfolgreiches wirtschaftliches Jahr zurück blickte. Mit 1.400 Betrieben weist die Stadt Mindelheim 10.000 Arbeitsplätze vor und macht sich somit attraktiv für die Jugend. 

Vor allem der Familie Grob sei viel zu verdanken, denn durch regelmäßige Spenden an die Kreisklinik in Mindelheim, wurde diese auf ein hohes medizinisch-technischnes Niveau gebracht. Weiter wird es heuer einige Herausforderungen geben, wie zum Beispiel den „Brexit“, Donald Trump als Präsident der USA und weitere Flüchtlingswellen. Landrat Hans-Joachim Weirather gedachte an Memmingens verstorbenen Oberbürgermeister Markus Kennerknecht und die Massenkarambolage auf der A7, bei der es mehrere Tote gegeben hat und betonte trotzdem mit einer Zuversicht ins neue Jahr zu starten. Denn das Unterallgäu sei im bundesweitem Landkreisranking auf Platz drei von 402. Berücksichtigt wurde die Lebensqualität, die Sicherheit, die beruflichen Perspektiven, die Attraktivität und vieles mehr. 

Die Festrede des Augsburgers Dr. Peter Fassl mit dem Titel „Erinnerungskultur im digitalen Zeitalter“ drehte sich um die klassische und digitale Entstehung von Erinnerung. Er erleuterte, dass die klassische Erinnerungskultur durch die Sinne und die Umgebung gestaltet werden. „Gedächntnis, das Gemeinsamkeit stifftet, bestimmt die Identität einer Gruppe“, erklärte Peter Fassl. Die digitale Welt, in der sich 12 bis 19-jährige 200 Minuten am Tag aufhalten, ist jedoch unsinnlich, zeitlos und wird alleine erlebt und wahr genommen. Dies bringt die Gefahr mit sich Realität von Fiktion nicht unterscheiden zu können. 

von Antonela Kelava

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