Realschule des Maristenkollegs und Firma Baufritz unterzeichnen Kooperationsvertrag

Fruchtbare Zusammenarbeit

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Anja Heusel, IHK-Fachberaterin für Schulpartnerschaften, freut sich gemeinsam mit Dagmar Fritz-Kramer, Geschäftsführerin der Firma Baufritz, und Maria Schmölz, Direktorin der Realschule, über die künftige Partnerschaft (v.l.).

Mindelheim – Nach der Bekanntgabe der Koedukation der Mindelheimer Realschulen (der Wochen KURIER berichtete) hat die Realschule des Maristenkollegs erneut gute Nachrichten zu verkünden: In der Firma Baufritz ist ein weiterer Kooperationspartner gefunden worden.

Das Maristenkolleg ist in diesem Monat ein Ort der Entwicklung und Veränderung: So finden ab kommenden Schuljahr auch Mädchen ihren Platz in Sitzbänken der Realschule und können einige spannende Projekte angestrebt werden – auch dank des Kooperationspartners Firma Baufritz. Das Unternehmen mit Sitz in Erkheim ist nach der Grob Werke GmbH & Co. KG und Finsterwalder Transport & Logistik der dritte Partner der kirchlichen Schule.

Erfreut über die neue Kooperation zeigte sich auch die Direktorin der Realschule, Maria Schmölz. Sie erklärte, dass Schule ein Ort der Bildung sei und alle Schüler auf das Privatleben, den Beruf und das gesellschaftliche Leben bestens vorbereitet werden sollen – und das sei mit passenden Partnern einfacher und spannender. Nicht ohne Grund sei deshalb einer der fünf Grundsätze des Maristenkollegs „Liebe zur Arbeit“.

Im Unternehmen Baufritz habe man einen passenden Partner gefunden, da er in der Region Tradition verkörpere wie auch die Maristen in Mindelheim. Zudem vertrete man die gleichen Werte, sagte Maria Schmölz. „Nachhaltigkeit, Umwelt, Respekt vor der Schöpfung und der Mensch haben sowohl bei Baufritz als auch bei dem Maristenkolleg höchste Priorität.“

Zuhause Arbeit finden 

Peter Kosak, Direktor des Schulwerks der Diözese Augsburg, sprach von einem Investement in die Zukunft und auch Bürgermeister Dr. Stephan Winter betonte die Wichtigkeit dieser Partnerschaften. Nach Abschluss der Schule sollte jeder Schüler die Möglichkeit haben, in seiner Heimat bleiben und seine Ziele in der Region verwirklichen zu können. 

Die Geschäftsführerin der Firma Baufritz, Dagmar Fritz-Kramer, nahm das Klavier als Sinnbild, um die Partnerschaften zu erläutern. Man brauche Holz (Baufritz), Metall (Grob), Rollen für das Schieben des Klaviers (Finsterwalder) und zwei geschickte Hände (zukünftige Arbeiter), die alles zusammen bauen, erklärte sie. Dass Baufritz durchaus auch ein Vorbildfunktion für die zukünftige Generation an Arbeitskräften erbringen kann, belegte die Geschäftsführerin ebenso. So habe sich das Unternehmen in den letzten Jahren für Flüchtlingsunterkünfte eingesetzt, sagte Dagmar Fritz-Kramer, weiter möchte man sich mittels neuer Wege den Herausforderungen in Sachen Umweltstellen. „Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen“, zitierte sie abschließend ein chinesisches Sprichwort.

von Antonela Kelava

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