Seltene Löffelkraut-Vorkommen werden geschützt

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andkreis beteiligt sich an Naturschutzprojekt Unterallgäu (wk): Ob Bayerisches Löffelkraut, Gelber Lein, Riednelke oder Geschnäbelter Gold-Hahnenfuß - sie alle haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind äußerst selten und derzeit noch an einigen wenigen oder gar nur noch an einem Standort im Unterallgäu zu finden. Um diese Pflanzen für die Zukunft zu schützen und die Artenvielfalt zu erhalten, wird sich der Landkreis Unterallgäu in den kommenden vier Jahren mit jährlich 4.000 Euro an einem Projekt des Bund Naturschutz beteiligen, das vom Bundesumweltministerium ebenso gefördert wird wie aus Mitteln des Bayerischen Naturschutzfonds. Dies hat der Umweltausschuss des Unterallgäuer Kreistags in seiner Sitzung am Montag einstimmig beschlossen. Am Beispiel des Löffelkrauts verdeutlichten Diplom-Biologe German Weber und Projektleiter Peter Harsch den Mitgliedern des Umweltausschusses, wie dringend der Handlungsbedarf ist. Aktuell wachse das Löffelkraut im Unterallgäu noch an 13 Standorten - die meisten von ihnen seien jedoch verschwindend klein. Weltweit gibt es das Löffelkraut außer im Unterallgäu nur noch im Ostallgäu und in Oberbayern.

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