Eine der sichersten Regionen

Sicherheitsgespräch: Straftaten nehmen zu, aber auch die Aufklärungsquote steigt

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Präsident des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, Werner Strößner (links), und Landrat Alex Eder (rechts) trafen sich zum alljährlichen Sicherheitsgespräch im Landratsamt.

Unterallgäu – Trotz eines Anstiegs der Zahl der Straftaten im Landkreis Unterallgäu um rund 100 auf circa 4.500 Straftaten zählt die Region zu den sichersten in Deutschland. Die Aufklärungsquote konnte erneut um mehr als zwei Prozent gesteigert werden. Mit 74,5 Prozent liegt sie damit deutlich über dem gesamtbayerischen Niveau von 67 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kamen Vertreter des Landratsamtes Unterallgäu sowie des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West beim alljährlichen Sicherheitsgespräch.

Polizeipräsident Werner Strößner und Landrat Alex Eder analysierten zusammen mit Vertretern der kommunalen Verwaltung sowie den örtlichen Polizeidienststellen neben der allgemeinen Kriminalitätslage auch die Verkehrssicherheit. Im Verkehrsbereich blieb die Unfallhäufigkeit nahezu konstant. Nur sechs Unfälle mehr als im Vorjahr wurden verzeichnet. Allerdings kam es zu deutlich weniger verletzten Personen. So trugen bei 3.870 Unfällen 677 Menschen einen Schaden davon und damit rund 40 weniger als im vergangenen Jahr. Auch die Zahl der Schwerverletzten sank um knapp 40 Personen auf 136. Leider stieg jedoch die Zahl der Verkehrstoten von sieben auf neun.

Beunruhigt zeigte sich Polizeipräsident Strößner über den erneuten Anstieg des sogenannten Callcenter-Betrugs. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei 240 betrügerische Anrufe allein im Landkreis Unterallgäu, die in zwei Fällen zum Erfolg der Täter führten und die Opfer um insgesamt über 30.000 Euro brachten. „Gerade ältere Menschen sind oftmals Zielgruppe der meist im Ausland agierenden Täter. Auch weiterhin werden wir durch konsequente Präventionsarbeit versuchen, den Bürgerinnen und Bürgern ein gesundes Maß an Misstrauen nahezubringen. Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an oder fordert Wertgegenstände oder Bargeld“ so Strößner.

Alex Eder abschließend: „Die gute und professionelle Zusammenarbeit der letzten Jahre war gerade im Zusammenhang mit der Corona-Situation in den vergangenen Wochen deutlich spürbar. Ich freue mich in meiner kommenden Amtszeit über den Fortgang dieses Zusammenwirkens und sehe in eine positive Zukunft zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Unterallgäu.“

wk

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