Nur zwei Ausreißer

Unterallgäu startet friedlich ins Jahr 2019

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Auch rund ums Türkheimer Rathaus wurde zum Jahreswechsel kräftig gefeiert. 3.500 Gäste aus der ganzen Region wollten dort mit dabei sein.

Türkheim/Mindelheim – Einen guten Start ins neue Jahr erlebten auch die meisten Unterallgäuer. In Türkheim beispielsweise feierten 3.500 Leute vor dem Torbogen auf der Maximilian-Philipp-Straße. Friedvoll startete das Jahr 2019 aber nicht für alle.

So wurde etwa ein Mindelheimer Opfer einer Rakete. Als der 34-Jährige diese anzünden wollte, stellte sie sich zunächst als Blindgänger heraus. Um sicherzugehen, dass der Feuerwerkskörper nicht noch zu einem späteren Zeitpunkt detoniert, wollte der Mindelheimer die Rakete in die Regentonne tauchen. Auf dem Weg dorthin zündete das Geschoss dann doch noch und hinterließ an der Hand des 34-Jährigen eine blutende Fleischwunde, weshalb der Geschädigte zum Neujahrsstart ins Krankenhaus musste.

Nicht weniger schmerzhaft verlief der Jahresbeginn für einen 21-jährigen Ostallgäuer, der auf einer privaten Party in Türk­heim ins Jahr reinfeierte. Ein anderer Partygast schlug dem jungen Mann drei Mal ins Gesicht, sodass der Ostallgäuer eine Platzwunde an der Lippe davontrug. Wie die Polizei mitteilt, seien die Personalien des Täters vor Ort noch nicht bekannt gewesen, denn alle Beteiligten seien betrunken gewesen.

Aus der Türkheimer Maximilian-Philipp-Straße, wo die wohl größte Silvesterparty im Unterallgäu stattfand, meldete die Polizei keine Zwischenfälle. Die 3.000er-Besuchermarke, die beim letzten Jahreswechsel erreicht worden war, sei diesmal sogar noch überboten worden, teilt Türkheims Bürgermeister Christian Kähler mit. „Wir schätzen, dass es rund 3.500 Zuschauer waren. Das Wetter hat mitgespielt und es sind auch viele Besucher aus der Umgebung dabei gewesen“, freute sich der Rathaus­chef. Er dankte allen Helfern und insbesondere dem Eislaufverein für die Bewirtung. „Ein tolles Ereignis, gemeinsam in ein neues Jahr zu starten“, so Kähler.

Marco Tobisch

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