Wohnungsgenossenschaften kooperieren erstmalig

Spatenstich in Bad Wörishofen: 51 bezahlbare Mietwohnungen im Norden der Stadt

Spatenstich in der Hahnenfeldstraße in Bad Wörishofen durch die Wohnungsgenossenschaften Mindelheim und Bad Wörishofen.
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Beim Spatenstich dabei waren (v. links): Peter Leinsle (Arufsichtsrat WoGe BW), Christine Ritter (Architektin), Andreas Krämer (Architekt), Jürgen Weikmann (Vorstand WoGe BW), Florian Schuster (Geschäftsführer WoGe MN), Franz Anwander (Geschäftsführer WoGe MN), Josef Kunder (AR WoGe BW), Stefan Welzel (Bürgermeister BW)), Erwin Putz (Vorstand WoGe MN), Norbert Schöffel (Jakob Maier Bauunternehmung), Markus Maurer (Jakob Maier Bauunternehmung), Wilhelm Lehner (Vorstand WoGe MN) .

Bad Wörishofen – Die Wohnungsgenossenschaften Bad Wörishofen und Mindelheim errichten an der Hahnenfeldstraße bzw. am Gärtnerweg in Bad Wörishofen 51 bezahlbare Wohnungen in sechs Mehrfamilienhäusern. Mit dem Spatenstich läuteten die Vertreter beider Genossenschaften den Baubeginn ein. 

Die Stadt Bad Wörishofen hat an die Wohnungsgenossenschaft Mindelheim eG und an die Wohnungsgenossenschaft Bad Wörishofen eG zwei Grundstücke mit rund 6.850 Quadratmetern an der Hahnenfeldstraße bzw. am Gärtnerweg verkauft. Dabei haben sich die Genossenschaften gegenüber der Stadt Bad Wörishofen verpflichtet, sechs Mehrfamilienhäuser mit 51 bezahlbaren Mietwohnungen zu bauen, deren Bauarbeiten die Firma Jakob Maier aus Türkheim übernimmt. Geplant wurden die Häuser vom Architekturbüro Krämer GmbH aus Landsberg am Lech und der WBG Mindelheim. Die Wohnungen werden barrierefrei, erhalten zwei Tiefgaragen und werden in einem sehr hohen energetischen Standard (KfW-55-Effizienzhaus) errichtet. Das gesamte Baugebiet erhält zudem eine regenerative Nahwärmeversorgung im Energie-Contracting-Modell durch die WBG Mindelheim. Florian Schuster und Jürgen Weikmann, Geschäftsführer der Genossenschaften, freuen sich, weiter massiv in der Kneippstadt in bezahlbares Wohnen investieren zu können. „Die Stadt Bad Wörishofen ist mit ihrem ‚Bad Wörishofer Modell für bezahlbares Wohnen‘ Vorreiter“, so Schuster.

Mietobergrenze festgelegt

Das Modell sieht eine indexierte Mietobergrenze der Nettokaltmiete von 7,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche vor. Dabei sei hervorzuheben, dass aufgrund des hohen energetischen Standards nur lediglich circa 2,20 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche im Durchschnitt für alle vom Mieter zu tragenden Betriebs- und Heizkosten anfallen werden. Damit sei in dem Neubau der Genossenschaften der Quadratmeter günstiger als bei anderen Neubauten, so Schuster. Mit dem geplanten Bau reagieren die Stadt Bad Wörishofen und die Wohnungsgenossenschaften auf die hohe Nachfrage nach bezahlbaren Mietwohnungen in der Kurstadt. Auch Bürgermeister Stefan Welzel befürwortet dieses gemeinsame Projekt.

wk

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