Sieg für Peter de la Lourdes

Türkheim: Bei den Ritterspielen ging´s richtig zur Sache

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Türkheim – Ob Schaukampf, Ritterspiele oder Gaukler, die auf der Bühne im Türkheimer Schlossgarten Kegel über ein Mädchen aus dem Publikum jonglierten: Bei den Ritterspielen war am Wochenende einiges geboten. Man konnte dabei zusehen, wie die Menschen zu Zeiten der Wikinger oder des Mittelalters lebten, wie sie Bänder webten, kochten, Hühner hielten und kämpften. Mit Schutzschild und Schwert bewaffnet, ging es beim Schaukampf auf der Wiese richtig zur Sache, bis einer auf dem Boden lag und aufgab. In fünf Disziplinen duellierten sich Konrad von Breslau, Bösewicht Dietmar von Eist und Peter de la Lourdes, Burggraf von Memmingen, der Liebling bei den Schaulustigen. Wer am Ende die meisten Ringe mit der Lanze angelte, die meisten Blöcke herunterschlug, einen Stern drehend im vollem Galopp ins Zentrum eines Brettes warf, ohne dabei das Publikum zu treffen, mit der Lanze auf dem Pferd sitzend auf den armen Peter von Ettringen einstach und durch die „Höllenpforte“, eine Linie aus Feuer, ritt, siegte. Und wer hätte es gedacht: Der letzte kampffähige Ritter war natürlich Peter de la Lourdes, der Gutmensch. Danach ging es noch in den Zweierkampf, Peter de la Lourdes gegen Dietmar von Eist, Mann gegen Mann. Auch dieser Sieg ging an den Publikumsliebling, er rettete damit das Burgfräulein.

Julia Böcken

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