Offene Diskussion im Winter

Türkheimer Skaterplatz soll saniert werden

Der Skaterplatz im Norden von Türkheim ist sichtlich in die Jahre gekommen.
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Der Skaterplatz im Norden von Türkheim ist sichtlich in die Jahre gekommen.
  • VonOliver Sommer
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Türkheim – Der eine oder andere Gemeinderat kennt ihn noch aus der eigenen Jugend, den Skaterplatz hinter dem Türkheimer Verbrauchermarkt im Norden des Marktes. Dort dürfen die Jugendlichen einen Teil des derzeit nicht benötigten Parkplatzes nutzen, um mit ihren Skateboards Kunststücke und Sprünge zu üben. Allerdings ist der Belag in die Jahre gekommen, auch die Elemente wie Tubes und Röhren sind nicht mehr die neuesten. 

Es gehe darum, erklärte Bürgermeister Christian Kähler den Gemeinderäten in der jüngsten Sitzung, ob man für den nächsten Haushalt eine Summe von etwa 10.000 bis 15.000 Euro für die Sanierung des Platzes vorsehen sollte. Insbesondere würde eine Erneuerung der Deckschicht die Geräusche der Skater dämpfen und diese könnten leichter darüber fahren. Man war sich in der Diskussion allerdings einig, dass die Fläche jederzeit vom V-Markt wieder beansprucht werden könnte, sollte der Bedarf dafür gegeben sein. Doch gebe es eine alternative Fläche?, wollte Kähler wissen. Die könnte man sich allenfalls im Bereich der Sportplätze vorstellen, zeigte sich in der Diskussion. Dort wäre auch ein Lärmschutz gegeben.

Grundsätzlich zeigte sich der Gemeinderat zu einer Sanierung bereit, insbesondere, nachdem die Jugendlichen angeboten hatten, sich auch an der Finanzierung zu beteiligen bzw. Sponsoren zu suchen. Für sie ist das Areal ideal: Man könne sich im benachbarten Supermarkt verproviantieren und das Areal ist gut zu erreichen. Zudem, so heißt es im Antrag, sei es weit genug weg von einer Wohnbebauung, um die Anwohner nicht zu stören.

Zusammen mit der Referentin für die Jugend, Michaela Vaitl-Scherer, soll jetzt in der Winterpause in einer Arbeitsgruppe über das weitere Vorgehen diskutiert werden. Zum einen, ob es alternative Standorte gibt, aber auch, welche Elemente erneuert werden müssen. Dass man „prinzipiell etwas machen“ muss, wie Stefan Gaschler meinte, war allen Räten klar. Gaschler selbst hatte in seiner Jugend den Platz schon genutzt und festgestellt, dass einige der Elemente über 20 Jahre alt sind. Von ihm kam auch die Anregung, den Skaterplatz doch in die Nähe der Sportplätze zu rücken. Nun werden sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen und ergebnisoffen diskutieren und beraten.

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