Rund 4.000 Besucher schauten den zweieinhalbstündigen Umzug an

Umzug: Der Rummel fährt durch Zaisertshofen

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Zaisertshofen – Bei strahlendem Sonnenschein schauten rund 4.000 Besucher den Umzug in Zaisertshofen an, bei dem 69 Mottowagen und Fußgruppen beteiligt waren. Nach dem zweieinhalbstündigen Umzug feierten viele im Festzelt weiter.

Bis nach Pfaffenhausen hat man die Musik der Mottowagen gehört. Die Unterallgäuer Faschingsgesellschaften zogen mit ihren Prinzenpaaren und Garden mit, die auch kurze Gardemärsche während des Umzuges präsentierten. Auch aus anderen Landkreisen waren Faschingsfreunde mit ihren Mottowagen gekommen. Narrenzünfte und Guggenmusiken sowie Fußgruppen mit schillernden Kostümen zeigten sich ebenfalls den großen und kleinen Besuchern. So war der Umzug sehr vielseitig. 

Geworfen wurden natürlich viele Guazla, die sich die Kinder in ihre Taschen und Tüten steckten. Der Präsident der Zaisonarria, Jürgen Niederreiner, führte die Besucher durch das Programm und animierte sie zu einer La-Ola-Welle. Auf der Ehrentribüne waren unter anderem auch der Bürgermeister von Markt Wald, Peter Wachler, und Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke zu Gast.

Bei den Wagen ließen die Vereine ihrer Kreativität freien Lauf. Die Schwabegger Gauditruppe fuhr auf einem Geisterschiff durch das Dorf, die Ballustika nahm den ganzen Rummel mit auf den Lkw, samt Riesenrad und Buden. Die Faschingsfreunde Dreiländereck feierten mit Michel aus Löneberga ausgelassen auf einer Windmühle, während die Faschingsfreunde Hiltonia vor der Puder Rosa Ranch vom Schuh des Manitu tanzten. 

Politisch wurde auch Stellung bezogen. Der Schützenverein Edelweiss aus Zaisertshofen machte sich über Trumps Mauerbau an der Grenze zu Mexiko lustig, der Theaterverein Zaisertshofen sucht dringend einen Wirt für die Vereine und das Volksbegehren wurde als Volksverdummung deklariert. Im Süßigkeitenparadies befand man sich auf dem Wagen der Schmuttertaler NarraHaufa. Mit dem Menkinger Narrenschiff schaukelte man auf hoher See.

Geschaukelt und geschunkelt wurde danach zu den Rhythmen eines DJ auch im Festzelt. Polizeilich ging es ruhig zu. Es wurde nur eine körperliche Auseinandersetzung zweier Männer aufgenommen. Der Streitpunkt ist jedoch unklar.

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Julia Böcken

Rubriklistenbild: © Julia Böcken

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