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Unterallgäu: Das Büro des Landrats ist seit Anfang des Jahres neu besetzt

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Im Bild (von links) die neue Büroleiterin Veronika Thanner, Landrat Alex Eder und Stefan Kienle, neuer Leiter der Vergabestelle
Im Bild (von links) die neue Büroleiterin Veronika Thanner, Landrat Alex Eder und Stefan Kienle, neuer Leiter der Vergabestelle © Büchele

Unterallgäu – Zum Jahreswechsel kam es zu zwei Neubesetzungen an zentralen Stellen im Landrats­amt Unterallgäu: Stefan Kienle übernimmt die Leitung der Vergabestelle des Landratsamts. Das Büro von Landrat Alex Eder leitet nun Veronika Thanner. 

„Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, beide Stellen hervorragend zu besetzen. In der aktuellen Zeit des Fachkräftebedarfs, der nicht nur die freie Wirtschaft, sondern auch die Verwaltung trifft, ist das keine Selbstverständlichkeit“, sagt Eder.

Veronika Thanner hat in München Politikwissenschaften studiert und war zuletzt rund neun Jahre bei der Handwerkskammer Ulm beschäftigt, zunächst als politische Referentin des Hauptgeschäftsführers. Später übernahm sie die Leitung der Stabsstelle Kommunikation, Politik und Öffentlichkeit der Handwerkskammer. Nun ist die 37-Jährige sozusagen die „rechte Hand“ des Landrats und kümmert sich unter anderem um die Angelegenheiten des Kreistags und seiner Ausschüsse, organisiert Sitzungen und Veranstaltungen.

Stefan Kienle hatte im Landratsamt Unterallgäu bereits seine Ausbildung absolviert. Nach seinem Studium an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Hof sammelte er als Staats- und Kommunalbeamter in verschiedenen Positionen Erfahrungen in gehobener Funktion, unter anderem als stellvertretender Stadtkämmerer in Mindelheim, wo er berufsbegleitend ein Master-Studium mit dem Schwerpunkt EU-Regionalförderung absolvierte. Nach seiner Zeit als Geschäftsleitender Beamter bei der Marktgemeinde Markt Wald kehrte er Anfang 2013 ins Landratsamt Unterallgäu zurück und übernahm die Leitung des Landratsbüros.

Ab sofort betreut er die Vergabe von Aufträgen und sorgt dafür, dass Vergabeverfahren nach den entsprechenden rechtlichen Grundlagen standardisiert, diskriminierungsfrei, transparent und im Sinne einer wirtschaftlichen und sparsamen Haushaltsführung abgewickelt werden.„Herr Kienle war mit seiner Erfahrung für mich eine wichtige Stütze, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Nach zehn Jahren in dieser zentralen und nicht immer ganz stressfreien Funktion verstehe ich aber seinen Wunsch nach einer Veränderung und bin überzeugt, dass er seine Fähigkeiten auch bei der Vergabestelle ideal einsetzen kann“, so Eder.

wk

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