Bau- und Erweiterungsmaßnahmen am Rathaus

Verwaltungsgemeinschaft Türkheim zahlt künftig fünf Prozent mehr Gebäudemiete

Rathaus Türkheim
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Im Rathaus der Marktgemeinde ist auch die Verwaltungsgemeinschaft Türkheim mit ihren Büros angesiedelt.

Türkheim – Die Miete für Räume im Türkheimer Rathaus wird steigen. In der jüngsten Sitzung erklärte Bürgermeister Christian Kähler den Gemeinderäten, wie es zur Anhebung der Gebäudemiete kommt.

Im Türkheimer Rathaus ist nicht nur die Verwaltung der Marktgemeinde untergebracht, sondern auch die der Verwaltungsgemeinschaft (VG), zu der neben Türkheim auch Amberg, Rammingen und Wiedergeltingen gehören. Für die Nutzung der Räume zahlen die Mitgliedsgemeinden – letztmalig war die Miete 2017 angepasst worden. Die Miete berechnet sich aus einem Index, in den verschiedene Zahlen Eingang finden. Nun sei dieser Index seit gut einem Jahr, der aktuell bei 141,03 Euro liegt, fünf Prozent höher, erklärte Kähler. Man habe eine automatische Anpassung der Miete um fünf Prozent vereinbart, sagte Kähler weiter und erklärte, wodurch die Steigerung zustande kommt.

So fanden in den vergangenen Jahren weitere Bau- und Erweiterungsmaßnahmen im Gebäude der Verwaltung statt, zuletzt hatte man 2019 einen Aufzug im Haus eingebaut, der mit 62.600 Euro zu Buche schlägt, wovon die Marktgemeinde einen Eigenanteil von 50 Prozent trägt. In Summe rechnete Kähler vor, habe man das Rathaus für gut 100.000 Euro umgebaut, woran die VG mit einem gewissen Prozentsatz beteiligt ist. Kämmerer Claus-Dieter Hiemer hatte diese Zahlen den Mitgliedern der VG schon Ende Dezember vorgestellt, da zu diesem Zeitpunkt die letzte Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft stattfand und man nicht bis zum Frühjahr warten wollte, bis die VG erneut zusammenkommt. Seinerzeit hatten die Vertreter in der VG der Erhöhung zugestimmt, als Vermieter mussten die Gemeinderäte nun auch noch zustimmen, was sie so auch taten.

Auch wenn die Miete für das Rathaus steigt, so bleibt es doch für die Öffentlichkeit weiter gesperrt. Wie alle öffentlichen Einrichtungen ist auch das Türk­heimer Rathaus im Lockdown geschlossen. Doch die Mitarbeiter der Verwaltung seien telefonisch erreichbar, erklärte Kähler den Gemeinderäten. Auch die Schulen bleiben bayernweit weiterhin geschlossen; es findet Distanzunterricht statt. Lediglich in den Kindergärten gebe es eine Notfallbetreuung. Normalerweise ist dies die Aufgabe des Kämmerers. Doch außer Kähler und der Schriftführerin Brunhilde Unglert war kein weiterer Vertreter der Verwaltung anwesend, wie es ansonsten der Fall ist bei einer Sitzung des Gemeinderates. Nachdem die Sitzungstermine für den Gemeinderat bereits fixiert sind, werde man sich an dieses Schema halten, versprach Kähler, außer es würden neue Vorschriften kommen.

som

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