Schulamt klärt auf

Einschulung im Unterallgäu: Was ABC-Schützen und Eltern beachten müssen

Ein Erstklässer ist mit Mundschutz und Schultüte auf dem Weg in die Schule
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Was gilt am 1. Schultag im Landkreis Unterallgäu? Darüber hat das Schulamt nun aufgeklärt.

Unterallgäu/Memmingen - Am kommenden Dienstag, 14. September, steht zahlreichen Kindern im Landkreis ein ganz besonderer Tag ihres Lebens bevor. An insgesamt 36 Grundschulen der Staatlichen Schulämter im Landkreis Unterallgäu und in der Stadt Memmingen sitzen sie mit Schultüte im Klassenzimmer und blicken erstmals gespannt auf die Tafel. Schulamtsdirektor Bertram Hörtensteiner hat nun erklärt, welche Regeln ABC-Schützen und Angehörigen am Dienstag bei Einschulungsfeiern im Landkreis beachten müssen.

„Der Beginn der Grundschulzeit ist sowohl für die Schulanfängerinnen und Schulanfänger als auch für deren Eltern und Angehörige ein wichtiges Ereignis“, weiß Hörtensteiner. Der besonderen Ausnahmesituation durch Corona geschuldet müssen auch an diesem ersten Schultag einige Regeln zum Infektionsschutz berücksichtigt werden. „Nur so kann für alle Schülerinnen und Schüler im neuen Schuljahr und vom ersten Schultag an – insbesondere auch im Hinblick auf die derzeit wieder ansteigende Zahl der Neuinfektionen – ein sicherer Start ermöglicht werden“, erklärt Hörtensteiner.

Unter anderem auf Grundlage der neuen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gelten bei Schuleingangsfeiern folgende Regeln:

Anzahl der Teilnehmer

· Eine feste Personenobergrenze besteht nicht.

· Anwesende müssen einen Mindestabstand von 1,5 Metern sowohl auf dem Schulgelände als auch in den Innenräumen einhalten. Ausgenommen sind Angehörige des eigenen Hausstandes, Ehegatten, Partner in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie und Geschwister.

· Die Schulleitung legt die Anzahl der möglichen Begleitpersonen pro Erstklässlerin bzw. Erstklässler fest, wobei diese sich an der Größe der Räumlichkeiten orientiert.

· Da der Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden muss, ist es nicht möglich, dass Eltern oder andere Begleitpersonen die Kinder ins Klassenzimmer begleiten.

· Zur Kontaktpersonenermittlung im Falle einer festgestellten Infektion mit Corona müssen die Schulen die Kontaktdaten der Anwesenden aufnehmen.

Muss getestet werden?

· Für alle Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 gilt eine Testpflicht. Die Teilnahme an der Schuleingangsfeier und am Präsenzunterricht ist auch für Erstklässler nur mit Nachweis eines negativen Testergebnisses möglich. Der Testnachweis entfällt für asymptomatische Schüler, die vollständig geimpft oder genesen sind.

· Eltern sollten ihr Kind daher möglichst schon vor dem 14. September testen lassen und einen gültigen negativen Testnachweis (max. 48 Stunden alter PCR-Test oder max. 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest) am ersten Schultag vorlegen. Wenn kein negativer und noch gültiger Testnachweis vorgelegt wird, müssen die Schüler der 1. Klasse einen von der Schule gestellten Selbsttest durchführen oder das Schulgelände wieder verlassen.

· Um eine sichere Schuleingangsfeier zu ermöglichen, sollten teilnehmende Sorgeberechtigte und andere schulfremde Personen möglichst vollständig geimpft, genesen oder getestet an der Schuleingangsfeier teilnehmen. Eine Nachweispflicht gegenüber der Schule diesbezüglich besteht jedoch nicht.

Gilt eine Maskenpflicht?

· Auf dem gesamten Schulgelände besteht in Gebäuden und geschlossenen Räumen Maskenpflicht.

· Kinder im Grundschulalter dürfen statt einer medizinischen Gesichtsmaske auch eine textile Mund-Nase-Bedeckung nutzen; das Gesundheitsministerium empfiehlt jedoch auch für sie das Tragen medizinischer Masken (sog. „OP-Masken“), sofern ein enges Anliegen stets gewährleistet ist.

· Für ältere Kinder und Jugendliche (ab Jahrgangsstufe 5) sowie Erwachsene gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Tragepflicht befreit.

wk

Weitere Corona-News aus dem Landkreis Unterallgäu finden Sie auch in unserem Corona-Ticker!

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