Tiefbauprojekte 2021

Welche Unterallgäuer Ortsdurchfahrten und Kreisstraßen heuer ausgebaut werden

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Die Kreisstraße MN 2 zwischen Rammingen und Türkheim wird frühestens 2022 ausgebaut.
  • Marco Tobisch
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Unterallgäu – Auch heuer baut der Landkreis fleißig – und das mit einer Rekordinvestitionssumme. Welche Straßenbauten für 2021 geplant sind, stellte Tiefbauamtsleiter Walter Pleiner im Kreis- und Bauausschuss vor.

Voraussichtlich insgesamt rund 4,8 Millionen Euro wird der Landkreis Unterallgäu in diesem Jahr in den Straßenbau investieren. Das geht aus dem Investitionsprogramm für den Finanzplanungszeitraum 2020 bis 2024 hervor. Im vergangenen Jahr wurde die Kreisstraße MN 28 in Richtung Unter­egg ausgebaut sowie die Mindelbrücke neugebaut. Der Ausbau der Ortsdurchfahrt Warmisried wird dieses Jahr in Angriff genommen. Die Gesamtkosten für den Ausbau, der in zwei Bauabschnitten aufgeteilt ist, belaufen sich auf drei Millionen Euro, der Landkreis zahlt davon rund die Hälfte. Die Sanierung der Wertachbrücke in Stockheim konnte bereits letztes Jahr abgeschlossen werden. Beim Ausbau der Ortsdurchfahrt Stockheim MN 29 (470.000 Euro) sei man zu gut zwei Drittel fertig. Die Kreisstraße ist in den Wintermonaten befahrbar. Die Fertigstellung erfolgt noch dieses Jahr. Auch die Ortsdurchfahrt Bad Grönenbach (1,6 Millionen Euro) wird bis zum Jahresende fertiggestellt.

Der zu erwartende Fördersatz der Regierung von Schwaben für Straßenbauprojekte, die mehr als 100.000 Euro kosten, liegt bei 40 Prozent. Entsprechende Förderanträge wurden für 2021 bereits gestellt. Im Jahr 2021 werden von der Regierung von Schwaben drei Ausbauten gefördert. Zum einen soll die Sebastian-Kneipp-Straße in Ottobeuren auf einer Länge von 900 Metern verbessert werden. Vor allem Fußgänger und Radfahrer profitieren von dieser Baumaßnahme, die den Landkreis voraussichtlich 1,6 Millionen Euro kosten wird. Hinzu kommen der Ausbau der Gehwege und die Verlegung von Leitungen und Kanäle, die vom Markt Ottobeuren realisiert werden. Ebenso wird die Ortsdurchfahrt Markt Rettenbach auf einer Länge von 1,6 Kilometern erneuert sowie die Kreisstraße bis Gottenau ausgebaut. Hierfür veranschlagt der Landkreis Kosten in Höhe von 1,9 Millionen Euro. Zudem ist laut Pleiner geplant, die Ortsdurchfahrt von Babenhausen auf einer Länge von 600 Metern auszubauen. Der auf freier Strecke vorhandene Rad- und Gehweg wird innerorts weitergeführt, sodass hier eine Verkehrsverbesserung mit Anbindung an das Schulzentrum entsteht. Die Gesamtkosten liegen hier bei 1,25 Millionen Euro.

Das ebenfalls für 2021 eingereichte Förderprojekt „Ausbau der Kreisstraße zwischen Rammingen und Türkheim“ wurde auf das Jahr 2022 verschoben. Der Grund: Es konnten noch nicht alle Grundstücke erworben werden. „Ein zeitnaher Abschluss der Grunderwerbsverhandlungen ist nicht absehbar“, heißt es von der Verwaltung. Für verschiedene Deckenbau- und Brückenbaumaßnahmen sind rund 600.000 Euro eingeplant.

wk/jb

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