Feuerwehr übt am Löwenbräuareal

Bad Wörishofen: Wenn die Brauerei in Flammen steht

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Einsatzleiter Peter Eichler hat letzten Samstag seine Feuerwehrler zum Löwenbräuareal gerufen, um den Ernstfall zu proben.
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Einsatzleiter Peter Eichler hat letzten Samstag seine Feuerwehrler zum Löwenbräuareal gerufen, um den Ernstfall zu proben.
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Einsatzleiter Peter Eichler hat letzten Samstag seine Feuerwehrler zum Löwenbräuareal gerufen, um den Ernstfall zu proben.
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Einsatzleiter Peter Eichler hat letzten Samstag seine Feuerwehrler zum Löwenbräuareal gerufen, um den Ernstfall zu proben.
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Einsatzleiter Peter Eichler hat letzten Samstag seine Feuerwehrler zum Löwenbräuareal gerufen, um den Ernstfall zu proben.
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Einsatzleiter Peter Eichler hat letzten Samstag seine Feuerwehrler zum Löwenbräuareal gerufen, um den Ernstfall zu proben.
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Einsatzleiter Peter Eichler hat letzten Samstag seine Feuerwehrler zum Löwenbräuareal gerufen, um den Ernstfall zu proben.
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Einsatzleiter Peter Eichler hat letzten Samstag seine Feuerwehrler zum Löwenbräuareal gerufen, um den Ernstfall zu proben.

Bad Wörishofen – In dem ehemaligen Löwenbräuareal fand am Samstag eine große Übung und Stationsausbildung der Freiwilligen Feuerwehr Bad Wörishofen statt – unter den wachsamen Augen zahlreicher aber gleichzeitig gewünschter Schaulustiger und des 1. Bürgermeisters Paul Gruschka.

„Huch was ist denn jetzt los?“ Das dachten sich sicherlich die zahlreichen Fußgänger am Samstag in Bad Wörishofen, als der komplette Löschzug der ­Freiwilligen Feuerwehr Bad Wörishofen zum ehemaligen Löwenbräuareal in der Innenstadt ausrückte. Dichte Rauchwolken quollen bereits aus dem Dachstuhl des alten Gebäudes und Hilferufe waren zu vernehmen. Was nach einem dramatischen Einsatz klang, war jedoch nur eine Übung der Wehr. Aufgrund des geplanten Abrisses des Areals stand der Feuerwehr ein hervorragendes Objekt für einen großen Ausbildungsnachmittag zur Verfügung.

Einsatzleiter und Wehrführer Peter Eichler machte es seinen Mannen und Frauen nicht leicht: Während im Dachgeschoss die Menschen am Fenster um Hilfe schrien, mussten mehrere Trupps mit schwerem Atemschutz – immerhin 30 Kilo an Ausrüstung – mit dem Löschschlauch bis ganz nach oben, um den Brand im Gebäude abzulöschen. Zeitgleich wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um die Menschen an den Fenstern zu retten. Vor allem die Nutzung von Drehleiter, Steckleitern und allen damit verbundenen Hilfsmitteln zur Personenrettung aus Höhen und Tiefen war ein Ausbildungsschwerpunkt der Übung.

Ausdrücklich erwünscht war in diesem Fall die Beobachtung der Übung durch Schaulustige. So hatte sich auch Bad Wörishofens Bürgermeister und weitere Mitglieder des Stadtrates unter die Zaungäste gemischt und folgten dem Handeln der Feuerwehr aufmerksam. In der anschließenden Nachbesprechung lobte Gruschka das Vorgehen und die Einsatzbereitschaft der ehrenamtlichen Helfer. Dabei merkte er auch an, dass es immer schwerer werde, Männer und Frauen für dieses lebenswichtige Ehrenamt zu gewinnen und freute sich darüber, dass durch solche „Schauübungen“ vielleicht der eine oder andere neue Feuerwehrkamerad oder Kameradin gefunden werde.

Auch nach der Übung nutzte die Feuerwehr das Areal für eine sogenannte Stationsausbildung. So konnte die Wehr gewaltsame Türöffnungen mit der Feuerwehraxt oder den Einsatz des sogenannten „Fog Nails“ einer Löscheinrichtung, die durch Wände und Türen gerammt werden kann, ausbilden und praktisch üben.

Für alle Beteiligten war dies sicherlich ein interessanter und zugleich fordernder Nachmittag. 

Jeremy Rizer

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