Anpassung an aktuelle Entwicklung

Bad Wörishofer Stadtentwicklung: Ratsbeschlüsse sollen im ISEK berücksichtigt werden

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Auch das Parkhaus am Bahnhof, wo ein Investor ein Ärztehaus errichten will, soll nach Meinung der Stadtverwaltung ins ISEK miteinfließen.

Bad Wörishofen – Der Stadtrat hat im Dezember 2018 in einer nicht-öffentlichen Sitzung beschlossen, den Auftrag für das „Integrierte Stadtentwicklungskonzept mit Masterplan Innenstadt (ISEK)“ an das Büro Schirmer aus Würzburg zu vergeben. Vergangene Woche stand nun das Erstgespräch auf dem Plan, bei dem besprochen wurde, welche jüngste Entwicklungen die Planer in ihr Konzept miteinbeziehen sollen.

Martin Schirmer kennt Bad Wörishofen sehr gut, da er bereits 2008 im Auftrag der Stadt ein integriertes Handlungskonzept mit Leitbildern, Handlungsfeldern und Projekten erstellt hat. Eines dieser Projekte war beispielsweise das Dorfgemeinschaftshaus Dorschhausen. Schirmer hat bereits die Arbeit aufgenommen und einen Zeitplan erarbeitet. Die Erarbeitung des ISEK soll im Februar 2020 abgeschlossen sein. Die Planungsphasen setzen sich im Wesentlichen aus Analysen und Bewertungen, Erarbeitung von Leitbildern und Strategiekonzepten in einem ISEK zusammen. Eingebettet sind Dialoge mit Akteuren, Ämtern, Bürgern und dem Stadtrat. Auch die Themen Einzelhandel und Versorgung sollen behandelt werden. Es geht um die Frage, wie die Kurstadt Bad Wörishofen auf das anhaltende Wachstum vorbereitet wird.

Beim Erstgespräch wurden von der Verwaltung auch die Themen eingebracht, die eine städteplanerische Betrachtung erfordern; zum Beispiel das Zusammenspiel des ISEK Innenstadt mit den jüngsten Stadtratsbeschlüssen zur Dorferneuerung in Stockheim, dem Abschluss der Dorferneuerung in Schlingen mit dem Rössle (der Wochen KURIER berichtete) und anderen Ortsteilen, Verkehrsfragen und Parkraum. Von der Verwaltung wird unter anderem auch eine Betrachtung zu großen Bauvorhaben wie beispielsweise dem Löwenbräu-Areal und dem Park- und Ärztehaus am Bahnhof gewünscht. Auch die Zukunft des Klostergebäudes der Dominikanerinnen und des Kneippianums sollen untersucht werden.

Im Rahmen der Untersuchungen sind auch Erhebungen der Gebäudenutzung, des Gebäudebestandes und der Freiflächen erforderlich. Deshalb, das hat die Stadt zuletzt in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, bittet Bürgermeister Paul Gruschka alle Bürger um Verständnis und aktive Mitarbeit. 

wk

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