Keine Einwände gegen Service-Center

XXXLutz: Gemeinderat Stetten genehmigt Änderungen am Bauplan

Gegenüber dem Bahnhof Stetten liegt das Areal, auf dem die Möbelhauskette XXXLutz ein Service-Center errichten möchte.
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Gegenüber dem Stettener Bahnhof liegt das Areal, auf dem die Möbelhauskette XXXLutz ein Service-Center errichten möchte.

Stetten – Dem Service-Center der Möbelhaus-Kette XXXLutz im Stettener Industriegebiet steht nichts mehr im Weg. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates ging es nur um geringfügige Planänderungen. Die genehmigte Tektur sieht eine reine Stahlträgerbauweise vor.

Vor gut zwei Jahren hatte das XXXLutz-Unternehmen mit Hauptsitz in Würzburg den Bauantrag für ein Service-Center im Gewerbegebiet von Stetten gestellt. Geplant war seinerzeit ein gut 124 Meter langes, knapp 70 Meter breites und acht Meter hohes Gebäude in Stahlbetonbauweise. Schon im Oktober 2018 hatte die Möbelhausgruppe eine entsprechende Bauvoranfrage gestellt und grünes Licht für das Service-Center erhalten.

Dort sollen Aufträge aus den umliegenden Möbelhäusern (die Gruppe betreibt in Südbayern Häuser an den Standorten in Augsburg, bei München und in Kempten) sowie Reklamationen bearbeitet und die Möbel vormontiert werden. Geplant sind bis zu 75 neue Arbeitsplätze in Stetten; unter anderem werden für den Standort bereits Disponenten und Monteure gesucht.

Seinerzeit schon machte sich der eine oder andere Gemeinderat Sorgen wegen des Lieferverkehrs, sollen doch zwischen fünf bis maximal zehn große 40-Tonnen-Lkw und nochmals um die 20 7,5-Tonner, die Möbel zum Kunden bringen, das Service-Center verlassen beziehungsweise anfahren. Die Liefer-Lastkraftwagen sollen, so der Plan, bis acht Uhr morgens beladen werden und dann vom Hof fahren. Angefahren werden darf das Gelände ausschließlich über den Schleifwegacker, auch um die Verkehrssituation in der Bahnhofstraße – in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof und des Pendlerparkplatzes – zu entschärfen. Für die Autos der Mitarbeiter und Lkw-Fahrer sind auf dem Gelände 60 Stellplätze vorgesehen, um den Pendlerparkplatz nicht nutzen zu müssen. Auf dem Dach soll zusätzlich eine Photovoltaikanlage installiert werden.

Aus behördlicher Sicht gab und gibt es keine Einwände gegen das Projekt, auch wenn es der alte Gemeinderat seinerzeit mit einer Gegenstimme befürwortet hatte. Auch in der jüngsten Sitzung ging es nur um eine Tektur; das Bauvorhaben beziehungsweise die Halle soll nun nicht in Stahlbeton- sondern in reiner Stahlbauweise entstehen. Die immer wieder laut gewordenen Klagen der Anwohner standen nicht zur Diskussion, diese waren nach der Genehmigung vor zwei Jahren erst aufgekommen.

Oliver Sommer

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