"Black Mirror – Bandersnatch"

Im neuen Netflix-Hit bestimmen Zuschauer die Handlung - und scheitern an Fragen

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"Black Mirror – Bandersnatch" überfordert viele Netflix-Zuschauer.

"Black Mirror – Bandersnatch" ist der neue Hit beim Streamingdienst Netflix und fordert den Zuschauern alles ab. So viel, dass zahlreiche User gleich scheitern.

Die britische Serie "Black Mirror" hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Der Streamingdienst Netflix hat das erfolgreiche Format vom TV-Sender Channel 4 übernommen und zum Jahresende 2018 den Film "Black Mirror – Bandersnatch" veröffentlicht. Dieser kommt mit gewohnt verstörender und düsterer Atmosphäre daher, aber "Black Mirror"-Schöpfer Charlie Brooker hat ihn durch ein weiteres spannendes Element ergänzt.

Interaktiver Film: "Black Mirror – Bandersnatch" fordert Entscheidungen

Zuschauer können aktiv in den Handlungsverlauf eingreifen, indem sie bestimmen, wie sich Hauptfigur Stefan in einzelnen Situationen entscheidet. Der Programmierer entwirft im Jahr 1984 ein Videospiel auf der Grundlage eines Fantasy-Romans. Die Entscheidungen beginnen ganz banal beim Frühstück und werden dann immer komplexer, je tiefer Stefan in einen Strudel aus Wahnvorstellungen und Verwirrung gerät.

Mit dieser großen Verantwortung kommen nicht alle Zuschauer zurecht. Und so häufen sich seit dem 28. Dezember die Posts und Memes über Bandersnatch, in denen die Fans ihre Verzweiflung gestehen. Imgur teilt ein besonders treffendes Meme mit den Worten: "Ich dachte, ich wäre bereit für Bandersnatch. Ich lag falsch." Und das alles schon nach der ersten Entscheidung, ob Stefan lieber Frosties oder Sugar Puffs zum Frühstück essen soll.

Kein Wunder, dass man sich da nach dem Schauen etwas verfolgt fühlt:

Andere Zuschauer gehen in der Story auf und lassen sich regelrecht gehen - um dann vor sich selbst zu erschrecken.

Zwölf Enden: Endlose Möglichkeiten bei "Black Mirror – Bandersnatch"

Insgesamt kann man zwölf verschiedene Endszenarien erschaffen, was dazu führt, dass viele den Film gleich mehrmals schauen mit dem Ziel, wirklich jede verfügbare Möglichkeit zu testen. Geduldige User mit viel Zeit und Muße haben dabei gleich praktische Übersichten erstellt, an denen man sich beim Schauen orientieren kann. Insgesamt soll Regisseur David Slade mehr als fünf Stunden Filmmaterial gedreht und Schleifen eingebaut haben, falls man nicht richtig aufgepasst und sich verrannt hat. Im Gegensatz zu herkömmlichen Filmen kann das bei "Black Mirror – Bandersnatch" tatsächlich passieren. Zuschauer müssen also ganz genau aufpassen. Gut, dass es die Pause-Taste gibt...

Der Trailer zum interaktiven Netflix-Film "Black Mirror – Bandersnatch"

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ante

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