Konferenz beginnt am Montag

Klimagipfel: Merkel will verbindliche Folgeprozesse verabreden

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geht am 27.11.2015 im Bundestag in Berlin durch den Plenarsaal. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) setzt beim Weltklimagipfel in Paris vor allem auf die verbindliche Vereinbarung von Folgeprozessen.

Wenn man das erreiche, sei zumindest ein Pfad eingeschlagen, der „noch glaubwürdig vervollständigt werden“ müsse, aber ein Anfang wäre gemacht, sagte die Kanzlerin in ihrem am Samstag veröffentlichten Internet-Podcast.

Die knapp zweiwöchige UN-Klimakonferenz beginnt an diesem Montag. Ziel ist ein verbindlicher Vertrag, um den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu drosseln und die Erderwärmung einzudämmen.

Merkel verwies darauf, dass viele Staaten im Vorfeld des Gipfels eigene Reduktionsziele bei den CO2-Emissionen vorgeschlagen haben. Zudem habe China mit dem Jahr 2030 jetzt zum ersten Mal einen Reduktionszeitpunkt genannt. Damit sei ein neuer Zeitabschnitt eingeläutet. Die Industrieländer hätten die Aufgabe, Technologien zu entwickeln, von denen dann auch Schwellen- und Entwicklungsländer Gebrauch machen könnten, fügte die Kanzlerin hinzu.

dpa

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