Nordkoreas Machthaber

Kim Jong Un zeigt sich in Kosmetikfabrik mit Frau und Schwester

Gute Laune in der Kosmetikfabrik. Kim Jong-Un (l) mit seiner Frau Ri Sol-Ju (2.v.r.)
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Gute Laune in der Kosmetikfabrik. Kim Jong-Un (l) mit seiner Frau Ri Sol-Ju (2.v.r.)

Kurze Pausen im Atomkonflikt: Mit seiner Schwester Kim Yo Jong und Frau Ri Sol Ju besuchte Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un eine Kosmetikfabrik - und bricht damit mit der Tradition des Vaters und Großvaters.

Pjöngjang - Inmitten des sich zuspitzenden Atomkonflikts hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un gemeinsam mit seiner Frau und seiner jüngeren Schwester einen Betrieb für Kosmetika besucht. Dabei lobte er das "Weltklasseniveau" der nordkoreanischen Schönheitsmittel. Die Produkte der Fabrik in Pjöngjang verwirklichten den Traum aller Frauen, "die schöner sein wollen", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA Kim am Sonntag.

Seine Schwester Kim Yo Jong und seine Frau Ri Sol Ju gelten als die einflussreichsten Frauen in dem international isolierten und männerdominierten Land. Seit Kims Machtübernahme im Jahr 2011 begleiten sie ihn regelmäßig zu offiziellen Auftritten - im Gegensatz der Frauen und Schwestern seines Vaters oder Großvaters, die kaum in der Öffentlichkeit gesehen wurden.

Kims Schwester wurde stellvertretendes Politbüro-Mitglied

Kim Yo Jong, die zwischen 20 und 30 Jahre alt sein soll, wurde Anfang des Monats zum stellvertretenden Mitglied des mächtigen Politbüros der Arbeiterpartei ernannt. Zuvor arbeitete sie bereits in der Propaganda-Abteilung der Partei. Mit der früheren Sängerin Ri hat Kim drei Kinder. Ri hat eine Leidenschaft für Luxusmode.

Die Spannungen zwischen Nordkorea mit den USA und seinen Verbündeten haben sich in den vergangenen Monaten dramatisch verschärft. Nach einem sechsten und bislang gewaltigsten Atomtest im September und weiteren Tests von ballistischen Raketen, die theoretisch das US-Festland erreichen können, lieferten sich Kim und US-Präsident Donald Trump einen zunehmend heftigeren Krieg der Worte. Die gegenseitigen Drohungen lösten weltweit Besorgnis aus.

AFP/Video: Glomex

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