Peres nach Schwächeanfall aus Krankenhaus entlassen

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Israels Staatspräsident Schimon Peres (86).

Jerusalem - Der israelische Staatspräsident Schimon Peres ist am Sonntagmorgen aus dem Krankenhaus entlassen worden, in das er nach einem Schwächeanfall am Samstagabend eingeliefert worden war.

Seine Sprecherin Ajelet Frisch sagte, bei dem 86-jährigen Friedensnobelpreisträger seien keine Gesundheitsprobleme festgestellt worden. Dass er am Samstag bei einer Veranstaltung am Rednerpult zusammengebrochen war; sei Folge seines großen Arbeitspensums. Am Sonntag werde Peres wie geplant mit dem amerikanischen US-Gesandten George Mitchell zusammentreffen, sagte Frisch.

Zusammenbruch wohl wegen Überarbeitung

Peres beantwortete am Abend vom Rednerpult aus Fragen des Publikums und verlor dabei auf einmal das Bewusstsein. Wenige Sekunden später stand er aber selbst wieder auf. Zunächst weigerte er sich, einen Arzt aufzusuchen, ließ sich aber schließlich doch in ein Krankenhaus bringen. Dort wurde er zur Beobachtung über Nacht eingewiesen.

Einem Arzt zufolge ging es dem Präsidenten wieder gut. Er sei wahrscheinlich wegen Überarbeitung zusammengebrochen. Bei der Veranstaltung sei es sehr heiß gewesen, so dass sich Peres nach langem Stehen immer schwächer gefühlt habe.

AP

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