Rezept

Gute Hühnerbrühe – nicht nur ein Hausmittel gegen Sommergrippe

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Eine echte, selbstgemachte Hühnerbrühe ist Gold wert bei Erkältungen - auch im Sommer.

Der Sommer kommt nun mit großen Schritten auf uns zu. Doch nicht immer heißt es baden gehen oder Ausflüge machen. Besonders dann nicht, wenn die böse Sommergrippe zugeschlagen hat.

Was wir hier keinem wünschen! Aber falls doch und ein Hausmittel her soll, das angeblich "Tote zum Leben erwecken" kann, dann handelt es sich um die Hühnerbrühe...

Warum ist die Hühnerbrühe so gesund - besonders bei Sommergrippe?

Draußen ist es heiß und Sie werden von Gliederschmerzen und allgemeinen Erkältungssymptomen  geplagt? Dann hat Sie wahrscheinlich eine "Sommergrippe" im Griff. Dabei handelt es sich sehr selten um eine echte Grippe, sondern eher um einen grippalen Infekt. Dennoch denken Sie in Ihrem Zustand wahrscheinlich weniger an Essen. Dabei ist es jetzt besonders wichtig, dass Sie genügend Nährstoffe und Flüssigkeit aufnehmen. Eine kräftige Hühnersuppe verbindet beides. In verschiedenen Studien wollen Forscher herausgefunden haben, dass diese Suppe besonders gut bei Erkältungen hilft. Das enthaltene Collagen und andere wertvolle Inhaltsstoffe wie Zink wirken dabei antibakteriell und entzündungshemmend. Außerdem erhöht die heiße Suppe die Körpertemperatur, wärmt ordentlich durch und schenkt Wohlbefinden.

Warum benötigt die Hühnerbrühe eine so lange Kochzeit?

Zum einen sollen die Aromen aus Hühnerfleisch und Hühnerknochen natürlich in die Suppe übergehen. Und zum anderen muss sich das im Suppentopf befindliche Wasser reduzieren, um so einen stärken und besseren Geschmack erhalten. Und das dauert eben seine (Koch-)Zeit.

Was mache ich mit dem übrig gebliebenen Hühnerfleisch aus der Hühnerbrühe?

Wer krank ist, der hat meist keinen Appetit. Und das kennt ja wirklich jeder von sich selbst. Das heißt aber nicht, dass man das Fleisch vom ausgekochten Huhn wegschmeißen soll. Es eignet sich hervorragend für einen Geflügelsalat für die nächste Grillparty (wenn man wieder fit ist) oder für ein schnell angerichtetes Hühnerfrikassee.

Hühnerbrühe

Portionen: 4 Portionen
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 5 Stunden

Zutaten für Hühnerbrühe

  • 1 Huhn (alternativ: Suppenhuhn)
  • 4 Liter Wasser
  • 15 Pfefferkörner (weiß)
  • 2 Karotten
  • 200 g Sellerie
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Bund frischer Schnittlauch
  • Salz (zum Abschmecken)

So bereiten Sie Hühnerbrühe richtig zu

  1. Das Gemüse in kleine Stücke schneiden.

  2. Das Huhn waschen und im Kochtopf ins kalte Wasser legen und einmal aufkochen. Schaum mit der Schaumkelle entfernen.

  3. Nun bei leichter Hitze köcheln lassen und alle restlichen Zutaten beigeben.

  4. Ohne Topfdeckel köcheln lassen, bis sich die Flüssigkeit mindestens auf die Hälfte reduziert hat. Was etwa 4 bis 5 Stunden dauert.

  5. Das Huhn entnehmen und das Fleisch auslösen und in mundgerechte Stücke schneiden. Dieses kann für einen Geflügelsalat oder Hühnerfrikassee verwendet werden.

  6. Die Hühnerbrühe abgießen.

  7. Mit klein gehacktem Schnittlauch garniert servieren.

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins "Die Frau am Grill". Nebenbei betreibt sie den größten YouTube-Kanal zum Thema "Grillen" der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten der Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.die-frau-am-grill.de und dem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill.

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