Besondere Rarität

"Ich werd' verrückt!": Lichter fassungslos über diese Kuriosität - bis er den Inhalt sieht

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Was sich in diesem Straußenei bei "Bares für Rares" verbirgt, überrascht Moderator Horst Lichter.

Als eine Frau ein Straußenei zu "Bares für Rares" bringt, staunt Horst Lichter nicht schlecht. Doch das eigentlich Interessante befindet sich im Inneren des Eis.

Cornelia Köbschall aus Berlin sorgte bei Horst Lichter für einen kleinen Überraschungseffekt. Sie erschien im Pulheimer Walzwerk (Folge vom 26. Februar 2019) mit einer ganz besonderen Rarität: "Ein Straußenei, ich werd verrückt", meinte Horst Lichter sofort verzückt. Doch nicht das Straußenei selbst war hier die Rarität - sondern was sich darin verbarg.

Horst Lichter verwundert über mysteriöse Uhr in Straußenei: "Die ist doch kaputt!"

Das Straußenei dient nämlich als Verpackung einer äußerst seltenen Uhr, wie Cornelia Köbschall verriet. Diese hat ihrem verstorbenen Stiefvater gehört und soll nun im Namen ihrer Mutter verkauft werden. Da zeigte sich Lichter gleich noch verwunderter: "Ja wie, im Original ist die da drin verpackt? Weil, das sieht aus wie ein echtes Straußenei!" Hier schaltete sich Experte Sven Deutschmanek schließlich ein: "Das IST ein echtes Straußenei." Die Uhr, die darin aufbewahrt wird, ist eine seltene Quinting-Uhr, die den Namen 'Mysterious Chronograph' trägt, wie der Experte wusste.

Beim Blick auf die Uhr meinte Lichter nur: "Wie sieht die denn aus? Die ist kaputt". Schließlich lasse sich durch das Innere hindurchsehen - ist also keine Technik vorhanden? Doch genau das ist das Besondere: Das Uhrwerk ist nämlich im Rahmen verbaut. "Das war damals natürlich eine Weltsensation", erklärte Deutschmanek. Die Uhr würde von einem Quarzwerk angetrieben werden. Der ungewöhnliche Zeitmesser stammt aus dem Jahr 1999 und hat damals stolze 9.000 Deutsche Mark gekostet.

Quinting-Uhr im Straußenei: Reaktion der Händler enttäuscht Verkäuferin

Bei "Bares für Rares" hoffte Cornelia Köbschall, mit der Uhr noch 2.500 Euro einzusacken - das wäre die Schmerzgrenze, wie die Berlinerin verriet. Mit weniger wäre ihre Mutter enttäuscht. Experte Sven Deutschmanek konnte bei dieser Einschätzung nur zustimmen: Seiner Meinung nach wären 2.500 bis 3.000 Euro völlig realistisch.

Auch interessant: "Bares für Rares": Lichter und Händler werden fast verrückt, als sie diese Rarität erblicken.

Mit großen Hoffnungen machte sich Köbschall also auf den Weg in die Händlerrunde - und wurde sofort erheblich enttäuscht. Das erste Gebot sorgte für einen Schlag in die Magengrube: "Mit dreihundert Euro starte ich mal", meinte Fabian Kahl. Auch das zweite Gebot von fünfhundert Euro begeisterte die Berlinerin nicht - was dem Händler Walter Lehnertz nicht entging.

Letztendlich bekannte sich Cornelia Köbschall zu ihrem Wunschpreis von knapp über 2.000 Euro. Da waren plötzlich alle Händler - bis auf Fabian Kahl - raus. Der war bereit, 2.000 Euro zu zahlen. Widerwillig ging Cornelia Köbschall auf das Angebot ein - und von Ludwig Hofmaier gab's noch 50 Euro obendrauf: "Damit die Mutter glücklich ist."

Lesen Sie auch: "Bares für Rares": Frau will Nashorn verkaufen - doch Lichter hat nur Augen für zwei Körperteile.

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