Gründer in der Krise

"Die Höhle der Löwen"-Investorin macht sich Sorgen: "Die Branche hält das nicht mehr lange durch"

"Die Höhle der Löwen"-Investorin macht sich Sorgen: Coronavirus für Gründer eine Katastrophe
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"Die Höhle der Löwen"-Investoren haben auch mit der Corona-Krise zu kämpfen.

Die Corona-Krise hat schwerwiegende Folgen für die Wirtschaft. Auch Unternehmen der "Die Höhle der Löwen"-Investoren sind davon betroffen.

  • In einer Sondersendung stellen sich "Die Höhle der Löwen"-Investoren den Fragen der Zuschauer.
  • Dagmar Wöhrl zeigt sich besorgt über die Auswirkungen der Corona-Krise auf ihre Firma.
  • Frank Thelen erklärt, dass es auch Gewinner in der Krise gibt.

Es ist ein ungewohnter Anblick in der Sondersendung "Die Höhle der Löwen - Der Talk". Die sieben Sessel der Investoren sind leer. Stattdessen sind sie, so wie es momentan auch bei vielen Unternehmen zum Alltag geworden ist, über einen Videochat dazu geschaltet. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat Vox die Dreharbeiten der aktuellen siebten Staffel der beliebten Gründer-Show gestoppt.

In der Sondersendung beantworten Frank Thelen, Judith Williams und Co. die Fragen der Zuschauer bezüglich der Corona-Krise. Eigentlich sollten Sie für Zuversicht sorgen, allerdings fiel ihnen das nicht leicht, da auch sie teilweise stark davon betroffen sind.

"Die Höhle der Löwen": Dagmar Wöhrl sorgt sich um ihre Mitarbeiter

Besonders Dagmar Wöhrl  macht sich große Sorgen um ihr Familienunternehmen. Alle Wöhrl-Modehäuser sind geschlossen und die gastronomischen Betriebe erwirtschaften keinen Umsatz. Von den "Die Höhle der Löwen"*-Investoren traf es sie wohl am härtesten. "Für uns ist das eine totale Katastrophe. Unser Umsatz ist von heute auf Morgen auf null gefallen und das kann man natürlich nicht wieder aufholen", erklärt die Investorin in der Sendung. Besonders für ihre langjährigen Mitarbeiter tut es ihr Leid, die jetzt zum Großteil in Kurzarbeit* sind. Lange werde es die Branche nicht mehr durchhalten, befürchtet Wöhrl. 

Auch Anne und Stefan Lemcke, die 2016 ihre Gewürz-Palette "Ankerkraut" in der Sendung erfolgreich gepitcht hatten, berichten über ihre Probleme. Ihre drei Geschäfte seien ebenfalls geschlossen, weshalb sie dort monatlich rund 100.000 Euro an Umsatz einbüßen müssen.

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Es gibt auch profitierende Unternehmen in der Krise

Zwar fallen ihre Umsätze in den Ladengeschäften weg, dafür hätten sich die Online-Bestellungen jetzt verdoppelt. Auch Frank Thelen erklärt, dass es der Lebensmittel-Branche wegen der erhöhten Nachfrage gerade besonders gut gehe. Vor bei allem Online-Shops sei dies bemerkbar. Es gebe daher auch Gewinner in der Krise.

"Die Höhle der Löwen"-Produktion wird verschoben

Die sieben Sessel der Investoren werden auf unabsehbare Zeit leer bleiben. Vox erklärte vor kurzem in einem Statement, dass die Dreharbeiten für die Herbststaffel nicht im ursprünglich vorgesehenen Zeitraum stattfinden werden und diese zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

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ök

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