"Donnerwetter!"

"Das ist eine Sensation": Mann erfährt in "Bares für Rares", welchen Schatz er in den Händen hält

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Diese Mini-Schatztruhe hatte der Verkäufer als Kinderspielzeug genutzt - ohne ihren tatsächlichen Wert zu kennen.

Verkäufer Markus Andree hatte keine großen Erwartungen, als er die Mini-Truhe ins Pulheimer Walzwerk schleppte. Doch nur kurz darauf erlebt er eine riesige Überraschung.

"Handlich, praktisch und schön für Kinder zum Spielen", lautete Horst Lichters Urteil in "Bares für Rares" über Markus Andrees Mitbringsel. Der Verkäufer aus Berlin hatte dem Moderator und dem Experten Detlev Kümmel eine Truhe mitgebracht - in Miniaturform! Er selbst glaubte zwar nicht recht, dass der Trödel viel wert wäre, wurde aber vom Experten schnell eines Besseren belehrt.

"Bares für Rares": Verkäufer kann nicht mehr an sich halten, als er Wert von Mini-Truhe erfährt

Dieser machte Lichter und dem Verkäufer klar, dass es sich hier um einen alten Schatz handelte. "Das ist richtig alt. Wir reden hier von einer Zeit um 1700", so Kümmels Fazit. "Donnerwetter", murmelte Andree und staunte angesichts des Expertenurteils nicht schlecht. Doch der Experte wusste über das schöne Stück noch viel mehr zu sagen: "Hier mit dem Fallriegel kann man den Hauptverschluss auf dem Deckel verstecken. Und was besonders schön ist, hier ist alles mit der Hand geschmiedet worden. Jeder Winkel, jeder Riegel. Eine tolle Arbeit", meinte Kümmel bewundernd.

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Zudem soll die Truhe einst handbemalt gewesen sein und aus Kunsthandwerkstätten um Nürnberg stammen, so der Experte weiter. Der verdutzte Verkäufer, der die Truhe als Kinderspielzeug genutzt hatte, konnte es kaum glauben - und gab als Schmerzgrenze lediglich 400 Euro an.

Hartes Bieterduell um unscheinbaren Trödel: Diese Summe geht über den Tisch

Der Experte konnte da nur den Kopf schütteln - schließlich wäre sie bis zu 2.000 Euro wert! "Donnerwetter! Ich bin begeistert", platzte es erneut aus Andree heraus. "Das ist eine Sensation, mein Lieber. Und jetzt überleg mal, du hast damit gespielt. Und deine Kinder auch!", meinte Lichter.

Auch die Händler erkannten schnell den wahren Wert der Mini-Schatztruhe - und es kam zu einem erbitterten Bieterduell zwischen Thorsden Schlößner und Kollege Julian Schmitz-Avila. Am Ende machte Letzterer das Rennen - und erhielt den Zuschlag für satte 1.500 Euro. Da konnte sich der Verkäufer auch ein drittes "Donnerwetter" nicht verkneifen ...

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Eine Schatztruhe aus dem 18. Jahrhundert auf dem Weg ins Krankenhaus. Mit dabei rund zwei Dutzend Journalisten. 80 Kilogramm wog die Truhe. Sie war im Keller eines Weinguts gefunden worden. Doch der Schlüssel fehlte. Bis zu diesem Tag wusste keiner, was in ihr drin steckt. Ein Chefarzt schaute mit dem Endoskop durch das Schlüsselloch …

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jp

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