14. Februar 2021

Corona-Ausnahme: Hier ist der Blumenkauf am Valentinstag möglich – unter einer Bedingung

Einen frischen Blumenstrauß am Valentinstag kaufen, aber wo? In Bayern gibt es jetzt eine Corona-Ausnahme, über die sich nicht nur frisch Verliebte freuen dürften.

Rote Rosen als Zeichen der Liebe oder ein bunter Blumenstrauß: Die Schenkbereitschaft zum Valentinstag ist auch in diesem Jahr ungebrochen, wie eine repräsentative Studie gezeigt hat, trotz der Coronakrise*. Blumen sind neben Schokolade und Schmuck als Geschenk besonders gefragt. Umso mehr dürften sich Paare und Verliebte in Bayern über diese Nachricht freuen: Dort dürfen die Blumenläden als kleine Ausnahme vom strikten Corona-Lockdown am Valentinstag Blumen verkaufen – wenn auch nur zur Abholung via „Click and Collect“ und ohne vorherige Besichtigung im Geschäft.

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Blumen vom Blumenladen via „Click and Collect“ statt von der Tankstelle

Das hat das bayerische Arbeitsministerium in einer neuen Vorschrift bekannt gemacht, die nur für den Valentinstag gilt, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am Dienstag berichtete. Ansonsten wären viele Kurzentschlossene, die Frau, Freundin, Freund, Ehemann, Lebenspartner oder sonstigen Angebeteten einen Strauß verehren wollen, auf die Blume von den Tankstellen angewiesen gewesen, die am Sonntag geöffnet haben. Oder man kümmert sich über einen Online-Blumenversand.

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Corona-Ausnahme in Bayern: Blumenverkauf am Valentinstag erlaubt

Blumenkäufer, die die Möglichkeit vor Ort am Valentinstag in Bayern nutzen wollen, sollten allerdings nicht zu spät aufstehen, denn in der Mittagszeit müssen die Floristen wieder zusperren, wie es in dem Bericht zu der Ausnahme-Regelung in Bayern heißt. „Alle Verkaufsstellen in Bayern, in denen in erheblichem Umfang Blumen feilgehalten werden, dürfen am Sonntag, 14. Februar 2021 (Valentinstag), in der Zeit von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr zum Zwecke der Abgabe von Blumen geöffnet sein“, heißt es laut dpa in der Ausnahmebewilligung vom LadSchlG (Ladenschlussgesetz).

Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) hätte demnach zwar noch lieber eine eintägige Komplettöffnung der Blumengeschäfte gesehen. BIHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl wertete die Öffnung, wie dpa ebenfalls berichtet, dennoch als positives Zeichen für die schwer getroffene Floristenbranche.

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Sercive „Click and Collect“ oder „Call and Collect“ in vielen Geschäften

Mal abgesehen vom Valentinstag in Bayern: Wer sonst gerne Blumen kauft, ganz unabhängig von einem bestimmten Datum, kann das trotz Corona-Lockdown aktuell bei vielen Blumenhändlern vor Ort, die „Click and Collect“ während der Coronakrise ohnehin anbieten. Oder via „Call and Collect“, wenn die Geschäfte den Service so geregelt haben. Dabei ruft man vorher im Blumenladen an, sagt, was für einen Strauß man gerne hätte und wie viel er kosten darf, und der Blumenverkäufer stellt dann etwas Entsprechendes zusammen.

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„Call and Collect“: Termin im Geschäft ausmachen, Blumenstrauß selbst abholen

Die Blumen kann man dann nach Terminvereinbarung am Laden abholen. Tipp: Man sollte sich rechtzeitig vor Ort erkundigen, welche Geschäfte den Service „Click and Collect“ oder „Call and Collect“ zu welchen Zeiten anbieten und sich bei dem passenden Geschäft früh genug melden, um einen Strauß zu ordern. (ahu) *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

Rubriklistenbild: © Kay Nietfeld/dpa (Archivbild)

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