Dispokredit

So viele Zinsen bezahlen Sie, wenn Sie bei der Bank Ihr Konto überziehen

Einer Umfrage zufolge überwiegt bei vielen Menschen in der Corona-Krise die Angst vor finanziellen Einbußen. Gesundheitsaspekte spielen demnach eine nachgeordnete Rolle.
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Der Dispokredit ist für viele Deutsche eine Überbrückungshilfe, wie die Umfrage ergab.

Beim Dispokredit wird es für Bankkunden in Deutschland oft teuer, wie eine aktuelle Umfrage ergab. Lesen Sie hier, wieviel Geld das für Sie bedeuten kann.

Beim Dispokredit kann es für Bankkunden teuer werden. Eine Betrachtung von 571 deutschen Girokonten* zeigt einer aktuellen Umfrage zufolge, dass Verbraucher durchschnittlich 9,79 Prozent Zinsen zahlen, wenn sie ihr Konto überziehen. In der Spitze werden demnach sogar 13,75 Prozent fällig.

Girokonto: So viele Deutsche nutzen Dispositionskredit bei der Bank

Trotz hoher Zinsen nutzen aktuell 15 Prozent der Deutschen ihren Dispositionskredit, ergab die repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag von CHECK24. Dabei sei gut ein Drittel (34 Prozent) der Verbraucher mit weniger als 500 Euro im Minus. Immerhin 25 Prozent hätten ihr Konto um mehr als 1.500 Euro überzogen.

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Dispokredit trotz hoher Zinsen - so viel Geld kostet es

Die Rechnung sieht laut der Mitteilung so aus: Einem Bankkunden, der sein Konto um 1.500 Euro für zwölf Monate überzogen habe und dafür die durchschnittlichen Zinsen von 9,79 Prozent zahle, entstünden jährliche Kosten von 147 Euro. Beim maximalen Zins von 13,75 Prozent seien es sogar 206 Euro.

Für die meisten Deutschen ist der Dispositionskredit allerdings nur eine kurze Überbrückungshilfe, wie es in der Mitteilung auch heißt. 27 Prozent nutzen ihn der Umfrage zufolge weniger als einen Monat lang. Immerhin 23 Prozent der Befragten gaben demnach an, ihr Konto länger als zwölf Monate zu überziehen.

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Wechsel zu günstigerem Konto kann sich lohnen

Möglicherweise lohnt sich der Wechsel zu einem günstigeren Konto. Die Zinsen für die Kontoüberziehung schwanken den Experten zufolge „zwischen 0,00 und 13,75 Prozent“. An der Umfrage hatten den Angaben zufolge 2.029 Personen zwischen dem 11. und 14. September 2020 teilgenommen.  (ahu)*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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