Je früher, desto besser

Hilfe bei Zwangsstörungen: Warum schnelle Unterstützung wichtig ist

Eine Frau wäscht sich unter fließendem Wasser die Hände (Symbolbild)
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Starker Ekel vor Schmutz und Waschzwänge sind nur zwei von vielen möglichen Zwängen, die Betroffene im Alltag stark einschränken können (Symbolbild)

Zwangsstörungen können Betroffene im Alltag stark einschränken. Je länger sie versuchen, die Zwänge zu verheimlichen, desto mehr verfestigen sie sich. Eine frühe Therapie ist deshalb wichtig.

Berlin – Zwänge sind psychische Störungen, die von wiederkehrenden (unerwünschten) Gedanken und Zwangshandlungen geprägt sind. Schätzungen zufolge erkranken etwa zwei bis drei Prozent der Menschen im Laufe ihres Lebens an einer Zwangsstörung. Eine frühzeitige Therapie ist wichtig, um Folgen der Zwangsstörung zu verhindern.* Zudem verfestigen sich die Zwänge meist mit der Zeit und mindern die Lebensqualität Betroffener zunehmend.

Wer den Verdacht hat, unter einer Zwangsstörung zu leiden, sollte zu seinem Hausarzt oder einer psychotherapeutischen Praxis gehen. Dort wird in einem Gespräch ermittelt, ob es sich wirklich um Zwangsgedanken und Zwangshandlungen handelt. Bestätigt sich der Verdacht, kann eine Psychotherapie die Symptome deutlich verbessern und Betroffenen ihre Lebensqualität zurückgeben. Als bewährte Therapieform hat sich die kognitive Verhaltenstherapie erwiesen. Dabei setzt sich der Betroffene unter therapeutischer Begleitung den zwangsauslösenden Reizen aus und lernt schrittweise, mit den dabei entstehenden Gefühlen umzugehen. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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