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Frühjahrs-Ski: Nur früh am Tag ins freie Gelände

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Lawinenrisiko Frühjahr
Gerade im Frühjahr steigt das Lawinenrisiko durch die Sonneneinstrahlung oft im Tagesverlauf an. © Florian Sanktjohanser/dpa-tmn

Es ist länger hell, die Temperaturen ziehen an. Wenn sich die Skisaison dem Ende neigt, zieht es viele Wintersportler noch einmal in die Berge. Abseits der Pisten gilt aber weiter Vorsicht.

München - In den Alpen sind viele Lifte bis Mitte April oder sogar Anfang Mai geöffnet. Entsprechend zieht es einige Urlauber in den Osterferien in die Berge. Doch auch wenn vielleicht fast schon frühlingshafte Verhältnisse zu herrschen scheinen - abseits der Pisten lauern weiterhin Risiken.

Auch im Frühjahr kann in den Bergen noch Lawinengefahr bestehen. Im Durchschnitt sei sie allerdings geringer und leichter einzuschätzen als im Hochwinter, sagt Thomas Bucher vom Deutschen Alpenverein.

Sonneneinstrahlung spielt große Rolle

Die Lawinenlageberichte sprechen oft von Frühjahrsverhältnissen. Bucher erklärt: „Das heißt, die Sonneneinstrahlung spielt nun eine große Rolle. Man kann sagen: Je länger der Tag dauert, desto größer ist die Gefahr für Nassschnee- und Gleitschneelawinen.“ Darum lautet sein Rat: „Im freien Gelände nur früh am Tag unterwegs sein.“

Allgemein gilt für Ausflüge abseits der Piste: Dort unterwegs sein sollte man nur, wenn man sich auskennt, sagt Bucher. „Also, wenn man die Schneeverhältnisse einschätzen kann, die nötige Notfallausrüstung dabei hat und auch weiß, wie man sie im Ernstfall benutzen muss.“ Und man sollte den regionalen Lawinenlagebericht lesen und auch verstehen, was darin steht, so der Fachmann.

Lageberichte für alle europäischen Wintersportorte gibt es zum Beispiel bei den European Avalanche Warning Services. dpa

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