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Blackout in Deutschland: Bundesamt empfiehlt jetzt schon Notfall-Ausstattung

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Von: Victoria Maiwald

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Drückt man den Lichtschalter und nichts passiert, kann das gruselig sein. Für den Fall, dass der Strom länger ausfällt, sollten Bürger vorbereitet sein.

Dortmund – Licht aus. Kühlschrank aus. Strom aus. Blackout. Die Vorstellung kann beängstigend sein, wenn man bedenkt, wie viel tatsächlich an unserem Stromnetz hängt. Für den Notfall können sich Bürger und Bürgerinnen aber wappnen und auch ohne Strom einige Tage zurechtkommen. RUHR24 gibt Tipps für die Notsituation.

BundesoberbehördeBundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
PräsidentRalph Tiesler
HauptsitzBonn
AufsichtsbehördeBundesministerium des Innern und für Heimat

Stromausfall in Deutschland: Bundesamt gibt wichtige Tipps für den Notfall

Die Qualität des deutschen Stromnetzes gilt als sehr gut und die Stromversorgung als sicher. Doch es kann dennoch zu Ausnahmesituationen kommen. So warnen Experten vor regionalen Stromausfällen, aufgrund massenhaft verkaufter Heizlüfter, die sich viele Verbraucher und Verbraucherinnen wegen der Gas-Krise bereits gesichert haben. Aber auch schwere Unwetter können die Stromleitungen beschädigen und für Dunkelheit sorgen.

Und auch wenn das Stromnetz in Deutschland als sicher gilt, schadet es nicht, sich auf den Notfall vorzubereiten. Daher hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Tipps für den Strom-Notfall zusammengestellt.

Blackout betrifft Heizung, Licht, Nahrung und Kommunikation

In der Regel sind Stromausfälle innerhalb weniger Stunden behoben. Dauert es aber doch mal länger, vielleicht sogar mehrere Tage, sind zu Hause vor allem folgende Bereiche betroffen: Heizung, Licht, Nahrung, Kommunikation.

Gerade mit Blick auf den Winter sind viele Deutsche angesichts der Gas-Krise besorgt. Aber auch wenn der Strom ausfällt, bleibt es in vielen Haushalten kalt. Dazu hat das BBK folgende Tipps:

Beim Stromausfall nicht im Dunklen hocken: Lichtquellen könne aber auch gefährlich sein

Nicht zu unterschätzen, wenn der Strom ausfällt: Licht. Gerade in den dunkleren Wintermonaten sind wir auf Lichtquellen angewiesen. Das BBK gibt folgende Tipps:

Lebensmittelvorrat und Wasser überbrücken den tagelangen Blackout

Fällt der Strom für mehrere Tage aus, kann die Nahrungsbeschaffung problematisch werden. Supermärkte haben geschlossen, der Kühlschrank gibt den Geist auf, die enthaltenen Lebensmittel verderben, der Herd funktioniert nicht und das größte Problem: Nach einer gewissen Zeit fließt auch kein Wasser mehr aus dem Wasserhahn. Hier muss vorgesorgt werden:

Notfallvorsorge, Lebensmittel Vorrat in einem Privaten Haushalt, Kiste mit lange haltbaren Lebensmitteln, Vorrat für 10
Zum Lebensmittelvorrat gehört neben haltbaren Lebensmitteln auch ein Wasservorrat. © Jochen Tack/Imago

Trotz Stromausfall auf dem Laufenden bleiben: Smartphone auch ohne Strom aus der Steckdose betreiben

Dauert der Stromausfall länger, ist es wichtig, sich auf dem Laufenden halten zu können. Laptops, Smartphones und Radios können auch ohne Strom aus der Steckdose betrieben werden. Mit der richtigen Vorbereitung:

Außerdem kann es sinnvoll sein, eine gewisse Summe an Bargeld im Haus zu haben, denn ohne Strom funktionieren auch die Geldautomaten nicht. Mit diesen Tipps sollten Verbraucher und Verbraucherinnen einige Zeit auch ohne Strom überleben können, bis staatliche Hilfe eintrifft oder die Notsituation ausgestanden ist.

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