Gruselige Gartendeko mit Bedeutung

Gargoyles im Garten: Das steckt hinter den steinernen Wasserspeiern

Zu sehen ist eine Steinfigur, die auf einer Mauer sitzt. Sie ähnelt einem Drachen, hat Flügel und stützt ihren Kopf in der linken Hand auf.
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Ein Gargoyle beschützt den Garten vor bösen und unerwünschten Gästen (Symbolbild).

Als Gartendekoration schmücken die Wasserspeier das Blumenbeet. Sie sind aber nicht nur Zierde, sondern bringen eine lange Tradition und Geschichte mit sich.

München – Die Gargoyles scheinen Gärtnerinnen und Gärtner auf ihrem Spaziergang durch den Garten zu beobachten. Und das ist auch gut so, denn darin liegt neben ihrem schmückenden Charakter ihre Hauptaufgabe. Die Geschichte der Gargoyles geht bis ins 6. Jahrhundert zurück und seither gelten sie als Wächter, die das Böse abwehren. Dringt also ein ungewollter Gast in den Garten, hat der Gargoyle ihn bereits im Blick und wehrt sein Eindringen ab*, wie 24garten.de* berichtet.

Gargoyles heißen im Deutschen meist nur Wasserspeier. Diese Bezeichnung verweist schon auf ihren ursprünglichen Nutzen. In der Antike erschufen Menschen die Figuren als architektonisches Element, das dazu diente, Wasser von Dach des Gebäudes auf die Straße zu leiten. Diese Aufgabe übernahm aber pro Haus nicht nur ein Wasserspeier, sondern gleich mehrere, die gleichmäßig verteilt waren.

Im Garten übernimmt der Gargoyle übrigens noch immer ihre ursprüngliche Wächterfunktion. Sie speien zwar meist kein Wasser, unerwünschte Gäste soll die Steinfigur aber dennoch mit ihren bösen Blicken abhalten. Bei der Pflege der Steinfiguren ist es wichtig, dass sie nicht im Wasser stehen. Denn der Frost setzt der Figur zu und macht sie kaputt. *24garten.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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