Schädlingsbekämpfung

Maden in der Biotonne: So werden die Tiere bekämpft

Biomüll mit Eierschalen, Obst- und Gemüseresten, Kräutern und Zwiebeln (Symbolbild).
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Auf den Kompost sollten nur Obst, Gemüse oder Kaffeesatz entsorgt werden (Symbolbild).

An sich ist die Biotonne eine gute Erfindung. Wären da nicht die Maden, die vor allem im Sommer zum großen, unappetitlichen Problem werden. Mit einfachen Hilfsmitteln lassen sich die Tiere gut vertreiben.

München – Je wärmer es wird, desto idealer werden die Bedingungen für Fliegenlarven in der Biotonne. Feuchte, warme Umgebung und ein reiches Nahrungsangebot ziehen immer mehr davon an. Öffnet man dann den Deckel der Tonne, schwirren einem tausende kleine Fliegen entgegen und die Maden kriechen auf den Abfällen herum. Das ist nicht nur ekelig, die Tiere vermehren sich auch rasant und können Krankheiten übertragen.

In der Biotonne leben die Maden von Stubenfliegen, Schmeißfliegen oder Fruchtfliegen*, berichtet 24garten.de*. Sobald die Bedingungen ideal sind, legen sie dort ihre Eier ab. Angelockt werden sie von den Faulgasen und Geruchsstoffen. Diese entstehen, wenn sich organische Stoffe zersetzen. Fruchtfliegen interessieren sich, wie der Name bereits sagt, für faulendes Obst. Die anderen Fliegen bevorzugen eher Schwefelwasserstoff und Buttersäure. Eine Fliege legt im Abstand von nur wenigen Tagen bis zu 150 Eier. Die Maden, die daraus schlüpfen, brauchen ebenfalls nur wenige Tage, bis sie zu Fliegen werden und selbst Eier legen. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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