Pflanzen ohne Erde

Water Plants: Kennen Sie schon den neuen Pflanzentrend?

Eine Pflanze im Wasserglas.
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Water Plants sind der neueste Trend unter Pflanzenliebhabern. Wir verraten Ihnen, was dahinter steckt und welche Pflanzen sich eignen.

Mit den Water Plants macht sich ein neuer Trend breit, der komplett auf Pflanzenerde verzichtet. Stattdessen lassen sich die Pflanzen im Wasser kultivieren. Wie? Das erfahren Sie hier.

Wer die Wohnräume verschönern und für ein ausgewogenes Raumklima sorgen möchte, holt sich Zimmerpflanzen. Zudem sorgen unter anderem diese sieben Zimmerpflanzen für gute Laune*. Oft stellt sich dann die Frage der richtigen Pflege für die Pflanzen – welcher Dünger ist ideal? Gibt es bestimmte Anforderung an die Bewässerung der Zimmerpflanze? Auch muss oft geklärt werden, an welchem Fenster sich die Zimmerpflanze am wohlsten fühlt: Norden, Osten, Süden oder Westen. All diese Fragen erübrigen sich mit einer Water Plant. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Pflanze im Wasser. Wie aber funktioniert das?

Water Plants: Was hat es damit auf sich?

Die Water Plants sind äußerst pflegeleicht. Schließlich müssen die Zimmerpflanzen nicht mehr bewässert werden, da sie schon im Wasser stehen. Es braucht keinen Übertopf und dreckige Erde – lediglich ein Wassergefäß. Das Geheimnis der Water Plants ist, dass sie im Wasser gedeihen. Dadurch, dass sie im Wasser stehen, ist das Wurzelwerk sichtbar. Ein absoluter Hingucker also – sieht man ja nicht alle Tage. Doch wo es Vorteile gibt, gibt es auch Nachteile. Einzig das Wachstum der Pflanze leidet unter den Bedingungen.

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Water Plants – diese Pflanzen eignen sich

Idealerweise suchen Sie sich Sorten aus, die über ein starkes Wurzelwerk verfügen. Wichtig ist auch, dass die Zimmerpflanze viel Wasser aufnehmen kann. Pflanzen, die aufgrund von Staunässe eingehen können, eignen sich daher nicht. Hier sind einige der geeigneten Pflanzen:

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Water Plants kultivieren: Anleitung und Tipps

Die Water Plants können Sie entweder fertig kaufen oder selbst kultivieren. Um sich selbst eine der begehrten Water Plant zuzulegen, benötigen Sie im Grunde nur ein großes Wassergefäß. Achten Sie darauf, dass sich genug Platz für die Wurzeln bietet. Gehen Sie nun wie folgt vor:

  1. Beachten Sie, dass die Pflanzen vor dem „Umtopfen“ in das Wassergefäß nicht gegossen wurden. Sollte dem so sein, ist es besser noch ein paar Tage zu warten.
  2. Entfernen Sie nun vorsichtig die trockene Erde von den Wurzeln. Auch hier ist wieder Vorsicht geboten, damit die Wurzelhärchen nicht beschädigt werden. Brausen Sie sie daher gerne leicht ab, bis die Erde komplett entfernt ist.
  3. Im letzten Schritt wird die Pflanze in das Wassergefäß gegeben. Dieses sollte übrigens ausreichend gefüllt sein – immerhin sollten die Wurzeln viel Wasser abbekommen, aber dennoch von den Blättern fern bleiben.

Damit Sie lange etwas von der Wasserpflanze haben, lohnt es sich auf den richtigen Standort zu setzen. Am liebsten mag es die Zimmerpflanze im Halbschatten, ohne direkte Sonneneinstrahlung. Auch wenn sie grundsätzlich pflegeleicht ist, braucht die Water Plant hin und wieder etwas Zuwendung. Wechseln Sie das Wasser daher alle ein bis zwei Wochen – Leitungswasser genügt. Bei zu kalkhaltigem Wasser ist es ratsam auf Mineralwasser auszuweichen. Ein Tropfen Grünpflanzendünger bei jedem Wasserwechsel sorgt für saubere Verhältnisse im Wasserbehälter. (swa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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