Traumhaft

Abgelegene Ferienparadiese, wenig Besucher: Diese Inseln besucht fast keiner

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Koh Mak bei Sonnenuntergang.

Ferien abseits der Massen: Für ein echtes Robinson Crusoe-Gefühl sorgen Inseln mit begrenzten Besucherzahlen. Hier erfahren Sie, welche sich lohnen.

Australien: Cocos Islands

Wer am anderen Ende der Welt eine Insel abseits der Massenströme sucht, findet mit der Inselgruppe Cocos Islands die perfekte Destination. Die Größe der Inseln mit rund 14 Quadratkilometern und rund 500 Einwohnern setzt der Zahl der Besucher eine natürliche Grenze. Die Kokosinseln liegen westlich des Fünften Kontinents im Indischen Ozean und verfügen über einen kleinen Flughafen auf der Hauptinsel.

Sie begeistern und faszinieren die Bade- und Strandfreunde durch ihre Ursprünglichkeit mit hellen Sandstränden am türkis schimmernden Meer. Bei einer Durchschnittstemperatur von 25 bis 29 Grad genießen die Gäste Ruhe und Abgeschiedenheit.

Lesen Sie hier: Lonely Planet: Das sind die atemberaubendsten Reiseziele in Europa 2019.

Deutschland: Juist

Auch in der Nordsee liegt mit Juist eine Insel, die mit dem Massentourismus nicht in Berührung kommt. Das Traumziel für Erholungssuchende liegt direkt vor der Haustür, im Norden Deutschlands, mitten im Wattenmeer. Für eine Grenze der Besucherzahlen sorgen die Gezeiten, da die Fähre nur einmal am Tag während der Flut übersetzt.

Damit finden keine Ausflüge von Tagestouristen zum längsten Strand auf den Ostfriesischen Inseln statt. Dies passt auch zu den Plänen der Verantwortlichen, bis 2030 das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Viele der Maßnahmen greifen bereits heute und so trägt Juist mit Stolz den Deutschen Nachhaltigkeitspreis, wie das Portal Seyvillas berichtet.

Griechenland: Samothraki

Samothraki verspricht schon mit ihrem Zweitnamen "Geheime Insel Griechenlands" Ferien abseits der Massen. Und sie macht dieser Bezeichnung alle Ehre, denn nur wenige Menschen machen sich auf den Weg dorthin. Denn auf dem Eiland in der nördlichen Ägäis gibt es keinen Flughafen. Fast täglich besteht jedoch eine Fährverbindung.

Wer diese entschleunigende Anreise meistert, findet eine bergige Insel mit dem höchsten Berg der Ägäis vor. Wasserfälle, Thermalquellen und dichte Wälder in einer rauen Naturlandschaft sorgen für eine mystische Atmosphäre. Gerade im Frühjahr bietet Samothraki ideale Bedingungen für Wanderer.

Indonesien: Banyak-Inseln

Indonesien ist ein weltweit beliebtes Ziel bei Strandfans und Tauchsportlern. Wer die vielfältige und spannende Inselwelt abseits der Touristenströme kennenlernen will, plant einen Stopp auf den Bayak-Inseln ein. Auf Pulau Sikandang steht den Gästen nur eine begrenzte Zahl an Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Insgesamt sind es genau drei, wovon eine nicht ganzjährig offensteht. Wer eine Fünf-Sterne-Unterkunft sucht ist hier am falschen Ort. Dafür lockt Sikandang mit weißen Sandstränden, die die Insel rundherum umgeben, im Zentrum sorgt ein dichtbewachsener Palmenwald für grüne Kontraste.

Ozeanien: Tuvalu

Die Zahl der Feriengäste auf der Inselgruppe im Pazifik zwischen Hawaii und Australien ist durch die abgelegene Lage überschaubar. Die drei Inseln und sechs Atolle erreichen Reisende nur über den Flughafen in der Hauptstadt Funafuti. Die Zahl der Landungen ist jedoch klein und mehrere Zwischenstopps sind nötig ab Europa.

Daher empfiehlt sich eine frühe Planung der An- und Abreise. Dafür bietet die Inselgruppe dann aber echtes Südseeflair mit Traumstränden an türkisfarbenem Meerwasser. Es ist ratsam, mit einer Reise in den Pazifik nicht zu lange zu warten, denn die sehr flachen Inseln sind durch die steigenden Meerwasserstände in Folge des Klimawandels besonders gefährdet.

Puerto Rico: Culebra und Culebrita

Weniger als 2.000 Menschen leben auf der kleinen Insel Culebra östlich von Puerto Rico. Naturbelassen und mit viel Ruhe bietet sie beste Argumente für ungestörte Traumferien an wunderschönen Stränden. Für große Aufmerksamkeit sorgt der berühmte Flamenco Beach. Motorboote und Jetskis suchen Reisende hier vergebens.

Der zwei Kilometer lange Sandstrand taucht immer wieder in Top Ten-Listen der weltweit schönsten Strände auf. Da dadurch doch zunehmend mehr Touristen die Insel erkunden, lautet der neue Geheimtipp Culebrita. Das unbewohnte winzige Nachbar-Inselchen beeindruckt mit totaler Ruhe und sechs kleinen Stränden.

Seychellen: Bird Island

Nachhaltigkeit pur und vollkommene Abgeschiedenheit von Stress und Hektik des Arbeitsalltags verspricht die Seychellen-Insel Bird Island. Bird Island ist eines der letzten authentisch-paradiesischen Refugien dieser Erde. Ein wesentlicher Faktor dafür ist die einzige Unterkunft der Insel. Gäste der Lodge verzichten auf Klimaanlage, Kühlschrank, Fernseher und Telefon.

Die mögliche Aufenthaltsdauer erstreckt sich von einer bis zu maximal sieben Nächten, somit gibt es per se keine Tagesgäste. Die Lodge auf der kleinen Koralleninsel schließt zweimal im Jahr je einen Monat lang wegen der Brutzeit der Vögel. So kann die Vogelinsel auch in Zukunft ihrem Namen als Heimat von Millionen Seevögeln alle Ehre machen.

Thailand: Koh Mak

Besucher auf der nur 16 Quadratkilometer großen Naturinsel Koh Mak im Koh-Chang-Archipel genießen ungestörte Ferien am Strand. Obwohl die Insel kein Geheimtipp mehr ist, landen aufgrund der abgelegenen Lage nur sehr wenige Reisende hier. Auch die Zahl der Tagesgäste, die per Boot von Koh Chang oder Koh Kood kommen, ist überschaubar.

An den Stränden geht es dadurch sehr ruhig zu, Besucher gönnen sich entspanntes Sonnenbaden umrahmt von Kokospalmen. Das türkisblaue Wasser bildet einen sehr guten Ausgangspunkt zum Tauchen, Schnorcheln, Kajaken oder Schwimmen. Kleine Restaurants bieten Meeresfrüchte und Fischgerichte an, die fangfrisch auf die Teller kommen.

Beeindruckende Bilder von Wüsten der ganzen Welt – Lebensraum der Extreme

Wüsten – Lebensraum der Extreme.
Wüsten – Lebensraum der Extreme. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Mit einer Fläche von 7000 km² ist der Chott el-Djerid der größte Salzsee der Sahara. In der flachen, abflusslosen Senke verdunstet im Sommer fast das gesamte Wasser von der Oberfläche und lässt eine weite Salztonebene zurück.
Mit einer Fläche von 7.000 Quadratkilometer ist der Chott el-Djerid der größte Salzsee der Sahara. In der flachen, abflusslosen Senke verdunstet im Sommer fast das gesamte Wasser von der Oberfläche und lässt eine weite Salztonebene zurück. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Südlich des nur zeitweise Wasser führenden Swakop-Flusses erstreckt sich ein Felsgebiet, das im Satellitenbild ausgeprägte geologische Bruchlinien zeigt. Gut sichtbar ist die Faltung der Gesteinsschichten, die unter anderem aus granitischen Gneisen und Quarzit-Sedimenten bestehen. Die Landschaft trägt wegen ihrer lebensfeindlichen Bedingungen auch die Bezeichnung „Mondlandschaft“. Bekannt ist die Region auch für Funde von Uran und Boltwoodit, Kristallen eines seltenen Minerals. Nur 25 Kilometer weiter westlich liegt Swakopmund an der Mündung des Swakops in den Pazifik.
Südlich des nur zeitweise Wasser führenden Swakop-Flusses erstreckt sich ein Felsgebiet, das im Satellitenbild ausgeprägte geologische Bruchlinien zeigt. Gut sichtbar ist die Faltung der Gesteinsschichten, die unter anderem aus granitischen Gneisen und Quarzit-Sedimenten bestehen. Die Landschaft trägt wegen ihrer lebensfeindlichen Bedingungen auch die Bezeichnung "Mondlandschaft". Bekannt ist die Region auch für Funde von Uran und Boltwoodit, Kristallen eines seltenen Minerals. Nur 25 Kilometer weiter westlich liegt Swakopmund an der Mündung des Swakops in den Pazifik. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 20 19
Im Westen der arabischen Halbinsel erstrecken sich neben weiten Sand- und Steinwüsten ausgedehnte Lavafelder, auch Harrat genannt. Das Harrat Khaybar bildete sich während der letzten 5 Millionen Jahre entlang eines 100 Kilometer langen Gebiets, letzte Eruptionen wurden vor mehr als 1300 Jahren vermerkt. Der Krater Jabal Bayda oder Weiße Berg trägt seinen Namen wegen der auffällig hellen Färbung des siliziumreichen Materials, die in Kontrast zu den dunklen Basalt-Lavafeldern der Umgebung steht. An den Flanken des Tuffkegels hat sich ein feingliedriges System von Abflussrinnen gebildet.
Im Westen der arabischen Halbinsel erstrecken sich neben weiten Sand- und Steinwüsten ausgedehnte Lavafelder, auch Harrat genannt. Das Harrat Khaybar bildete sich während der letzten 5 Millionen Jahre entlang eines 100 Kilometer langen Gebiets, letzte Eruptionen wurden vor mehr als 1300 Jahren vermerkt. Der Krater Jabal Bayda oder Weiße Berg trägt seinen Namen wegen der auffällig hellen Färbung des siliziumreichen Materials, die in Kontrast zu den dunklen Basalt-Lavafeldern der Umgebung steht. An den Flanken des Tuffkegels hat sich ein feingliedriges System von Abflussrinnen gebildet. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Oberhalb des Lake Powells verläuft der Colorado River durch den Canyonlands National Park. Sehr deutlich lässt sich an den steilen Wänden der Schlucht die Abfolge der Sedimentschichten verfolgen, durch die sich der Fluss hindurchgearbeitet hat. Neben den unterschiedlichen Färbungen der Gesteinsschichten fällt auch auf, wie härtere Schichten die Erosion bremsen und zur Bildung von Stufen führt. Dadurch verschwinden nach und nach die Mauern zwischen den ursprünglichen Mäandern des Flusses.
Oberhalb des Lake Powells verläuft der Colorado River durch den Canyonlands National Park. Sehr deutlich lässt sich an den steilen Wänden der Schlucht die Abfolge der Sedimentschichten verfolgen, durch die sich der Fluss hindurchgearbeitet hat. Neben den unterschiedlichen Färbungen der Gesteinsschichten fällt auch auf, wie härtere Schichten die Erosion bremsen und zur Bildung von Stufen führt. Dadurch verschwinden nach und nach die Mauern zwischen den ursprünglichen Mäandern des Flusses. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Die Shahdad Kalut ist ein Teil der iranischen Wüste Dascht-e Lut. Sie hat ihren Namen von den zahlreichen Yardangs, die hier Kaluts heißen. Diese bestehen aus Sandstein, der sehr weich ist und daher der Erosion durch Wind wenig entgegensetzen kann.
Die Shahdad Kalut ist ein Teil der iranischen Wüste Dascht-e Lut. Sie hat ihren Namen von den zahlreichen Yardangs, die hier Kaluts heißen. Diese bestehen aus Sandstein, der sehr weich ist und daher der Erosion durch Wind wenig entgegensetzen kann. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Die südöstlich der iranischen Hauptstadt Teheran liegende Wüste weist extreme Temperaturen mit Maximalwerten bis 50 °C und Tag-Nacht-Unterschieden bis zu 70 °C auf. Als vor rund 3000 Jahren das Gebiet nicht mehr vom Monsunregen erreicht wurde, trockneten die ursprünglich vorhandenen Seen aus und hinterließen ausgedehnte Salztonebenen. Diese werden von heftigen Stürmen abgeschliffen, wodurch die feinen Strukturen der abgelagerten Sedimentschichten freigelegt werden.
Die südöstlich der iranischen Hauptstadt Teheran liegende Wüste weist extreme Temperaturen mit Maximalwerten bis 50 °C und Tag-Nacht-Unterschieden bis zu 70 °C auf. Als vor rund 3000 Jahren das Gebiet nicht mehr vom Monsunregen erreicht wurde, trockneten die ursprünglich vorhandenen Seen aus und hinterließen ausgedehnte Salztonebenen. Diese werden von heftigen Stürmen abgeschliffen, wodurch die feinen Strukturen der abgelagerten Sedimentschichten freigelegt werden. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Die größte Sandwüste der Erde, die zum größten Teil in Saudi-Arabien liegende Rub al-Khali, zieht sich mit ihren bis zu 300 Metern hohen Sanddünen über Hunderte Kilometer hin. Die vom Wind frei gewehten Salztonflächen der Sebkhas zwischen den Dünen bildeten früher den Boden eines Gewässers. Heute sind sie jedoch nur mehr fallweise von Wasser bedeckt.
Die größte Sandwüste der Erde, die zum größten Teil in Saudi-Arabien liegende Rub al-Khali, zieht sich mit ihren bis zu 300 Metern hohen Sanddünen über Hunderte Kilometer hin. Die vom Wind frei gewehten Salztonflächen der Sebkhas zwischen den Dünen bildeten früher den Boden eines Gewässers. Heute sind sie jedoch nur mehr fallweise von Wasser bedeckt. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Gaberoun liegt im Westen Libyens inmitten des Erg Ubari in der libyschen Sahara um einen stark salzhaltigen, von Palmen gesäumten See. Am See stehen Ruinen der Siedlung eines Tuareg-Stammes, der die Oase bis zur Absiedelung in den 1980er Jahren bewohnte. Heute ist Gaberoun eine Attraktion für Touristen, die hier Station auf ihrer Wüstensafari machen.
Gaberoun liegt im Westen Libyens inmitten des Erg Ubari in der libyschen Sahara um einen stark salzhaltigen, von Palmen gesäumten See. Am See stehen Ruinen der Siedlung eines Tuareg-Stammes, der die Oase bis zur Absiedelung in den 1980er Jahren bewohnte. Heute ist Gaberoun eine Attraktion für Touristen, die hier Station auf ihrer Wüstensafari machen. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Die fast vier Quadratkilometer große künstliche Insel vor Doha verdeutlicht den Wandel der Region. Ihr Name und der Grundriss verweisen noch auf das ursprünglich hier gelegene Revier für Perlentaucher, die nach dem Aufstieg der Ölindustrie an Bedeutung verloren. Heute soll The Pearl, für 45.000 Bewohner geplant, internationale Käufer anziehen. Neben Hochhäusern stehen auf der Insel auch luxuriösere Anwesen, vor allem auf den neun Anhängseln im Osten.
Die fast vier Quadratkilometer große künstliche Insel vor Doha verdeutlicht den Wandel der Region. Ihr Name und der Grundriss verweisen noch auf das ursprünglich hier gelegene Revier für Perlentaucher, die nach dem Aufstieg der Ölindustrie an Bedeutung verloren. Heute soll The Pearl, für 45.000 Bewohner geplant, internationale Käufer anziehen. Neben Hochhäusern stehen auf der Insel auch luxuriösere Anwesen, vor allem auf den neun Anhängseln im Osten. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Abu Dhabis Stadtentwicklungsprojekt Yas Island wurde im Jahr 2006 gestartet. Heute bietet die Insel mit Ferrari World, Yas Waterworld und SeaWorld auf umfangreichen Flächen Freizeiteinrichtungen und Vergnügungsparks an. Rekorde wurden für die größte je gebaute Fachwerkstruktur und für die schnellste Achterbahn der Welt erzielt. Mit dem Yas Marina Circuit, der Formel-1-Strecke für den Grand Prix von Abu Dhabi, erreicht der Stadtteil auch internationale Aufmerksamkeit.
Abu Dhabis Stadtentwicklungsprojekt Yas Island wurde im Jahr 2006 gestartet. Heute bietet die Insel mit Ferrari World, Yas Waterworld und SeaWorld auf umfangreichen Flächen Freizeiteinrichtungen und Vergnügungsparks an. Rekorde wurden für die größte je gebaute Fachwerkstruktur und für die schnellste Achterbahn der Welt erzielt. Mit dem Yas Marina Circuit, der Formel-1-Strecke für den Grand Prix von Abu Dhabi, erreicht der Stadtteil auch internationale Aufmerksamkeit. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Auf mehr als 40 Quadratkilometern Fläche wird ein neuer Stadtteil aus dem Boden gestampft, der für 130.000 Menschen Wohnraum bereitstellen wird. Der Plan des Viertels folgt einem aufgelockerten, von geschwungenen Straßenzügen dominierten Grundriss. Derartige organische Grundrisse werden oft als ansprechender empfunden als die üblichen Rechtecksraster und deshalb gerade für Wohnviertel immer häufiger angewendet.
Auf mehr als 40 Quadratkilometern Fläche wird ein neuer Stadtteil aus dem Boden gestampft, der für 130.000 Menschen Wohnraum bereitstellen wird. Der Plan des Viertels folgt einem aufgelockerten, von geschwungenen Straßenzügen dominierten Grundriss. Derartige organische Grundrisse werden oft als ansprechender empfunden als die üblichen Rechtecksraster und deshalb gerade für Wohnviertel immer häufiger angewendet. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Der 828 Meter hohe Turm ist seit seiner Fertigstellung im Jahr 2010 das höchste Gebäude der Welt. Als Ikone des technischen Fortschritts steht der Burj Khalifa auch beispielhaft für den enormen ökologischen Fußabdruck der Städte am Persischen Golf. Die Lage des Gebäudes im Wüstenklima ist mit einem hohen Aufwand für die Wasserversorgung und Kühlung verbunden. Die Kühlaggregate verbrauchen bei heißem Wetter bis zu 46 Megawatt Leistung.
Der 828 Meter hohe Turm ist seit seiner Fertigstellung im Jahr 2010 das höchste Gebäude der Welt. Als Ikone des technischen Fortschritts steht der Burj Khalifa auch beispielhaft für den enormen ökologischen Fußabdruck der Städte am Persischen Golf. Die Lage des Gebäudes im Wüstenklima ist mit einem hohen Aufwand für die Wasserversorgung und Kühlung verbunden. Die Kühlaggregate verbrauchen bei heißem Wetter bis zu 46 Megawatt Leistung. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
In der Wüste sind die Möglichkeiten zur Produktion von Nahrungsmitteln stark eingeschränkt. Als Ausweg werden große Flächen für die Landwirtschaft bewässert, wobei großteils fossiles Grundwasser verwendet wird. Ein großes Problem ist dabei die Verknappung der Grundwasserreserven. In Saudi- Arabien hat daher ein Rückzug aus der Produktion von Weizen begonnen, der vor allem als Viehfutter verwendet wurde.
In der Wüste sind die Möglichkeiten zur Produktion von Nahrungsmitteln stark eingeschränkt. Als Ausweg werden große Flächen für die Landwirtschaft bewässert, wobei großteils fossiles Grundwasser verwendet wird. Ein großes Problem ist dabei die Verknappung der Grundwasserreserven. In Saudi- Arabien hat daher ein Rückzug aus der Produktion von Weizen begonnen, der vor allem als Viehfutter verwendet wurde. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
In der Oasenstadt am Rand der Dascht-e Lut leben etwa 1000 Einwohner auf einem Schwemmfächer, der an einem Durchbruch des Flusses durch die begrenzende Bergkette zur Wüste entstand. Hier ist unterirdisch fließendes Wasser verfügbar, sodass Landwirtschaft betrieben werden kann. Das Dorf liegt nur 80 Kilometer nördlich von Bam, das 2003 von einem verheerenden Erdbeben zerstört wurde.
In der Oasenstadt am Rand der Dascht-e Lut leben etwa 1.000 Einwohner auf einem Schwemmfächer, der an einem Durchbruch des Flusses durch die begrenzende Bergkette zur Wüste entstand. Hier ist unterirdisch fließendes Wasser verfügbar, sodass Landwirtschaft betrieben werden kann. Das Dorf liegt nur 80 Kilometer nördlich von Bam, das 2003 von einem verheerenden Erdbeben zerstört wurde. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Die Versorgung der Landwirtschaft mit Wasser benötigt heute oft technisch komplexe Systeme. Der Süden Kaliforniens wird über den All-American Canal mit Wasser aus dem Lake Mead versorgt. Um unerwartete Änderungen im Verbrauch durch die Landwirte abzufedern, wurde das Brock Reservoir errichtet, das knapp 10 Millionen Kubikmeter Wasser fasst.
Die Versorgung der Landwirtschaft mit Wasser benötigt heute oft technisch komplexe Systeme. Der Süden Kaliforniens wird über den All-American Canal mit Wasser aus dem Lake Mead versorgt. Um unerwartete Änderungen im Verbrauch durch die Landwirte abzufedern, wurde das Brock Reservoir errichtet, das knapp 10 Millionen Kubikmeter Wasser fasst. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Die ausgedehnten Makgadikgadi-Salzpfannen südöstlich des Okavango-Deltas sind nur in Jahren mit starken Regenfällen mit Wasser gefüllt. Sie sind Brutgebiet für zahlreiche Vogelarten, darunter Flamingos und Rosapelikane. Wegen der unwirtlichen Bedingungen der Region hat die Ausbeutung der Salzvorkommen erst Anfang der 1990er Jahre eingesetzt. In der Sowa-Pfanne wird Salz und Natriumkarbonat abgebaut, dabei wird auch der Wasserhaushalt des Ökosystems belastet.
Die ausgedehnten Makgadikgadi-Salzpfannen südöstlich des Okavango-Deltas sind nur in Jahren mit starken Regenfällen mit Wasser gefüllt. Sie sind Brutgebiet für zahlreiche Vogelarten, darunter Flamingos und Rosapelikane. Wegen der unwirtlichen Bedingungen der Region hat die Ausbeutung der Salzvorkommen erst Anfang der 1990er Jahre eingesetzt. In der Sowa-Pfanne wird Salz und Natriumkarbonat abgebaut, dabei wird auch der Wasserhaushalt des Ökosystems belastet. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Die Sierrita-Mine ist eine große Kupfermine im Süden Arizonas. Nachdem sie nach ihrer Gründung im Jahr 1907 zunächst als Untertagebau geführt worden war, wurde 1959 zum Tagebau übergegangen. In der Mine werden Kupfer und Molybdän abgebaut. Die hier gefundenen Vorkommen gehören zu den ergiebigsten der Welt.
Die Sierrita-Mine ist eine große Kupfermine im Süden Arizonas. Nachdem sie nach ihrer Gründung im Jahr 1907 zunächst als Untertagebau geführt worden war, wurde 1959 zum Tagebau übergegangen. In der Mine werden Kupfer und Molybdän abgebaut. Die hier gefundenen Vorkommen gehören zu den ergiebigsten der Welt. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Autoreifen gehören zu den Verschleißteilen des modernen Verkehrswesens. Während in Mitteleuropa der überwiegende Teil der Altreifen recycelt wird, werden sie in Kuwait im Sand vergraben. Dieses Lager liegt westlich von Kuwait City und birgt etwa sieben Millionen Altreifen. Im April 2012 brach ein Großbrand aus, bei dem etwa fünf Millionen Altreifen verbrannten.
Autoreifen gehören zu den Verschleißteilen des modernen Verkehrswesens. Während in Mitteleuropa der überwiegende Teil der Altreifen recycelt wird, werden sie in Kuwait im Sand vergraben. Dieses Lager liegt westlich von Kuwait City und birgt etwa sieben Millionen Altreifen. Im April 2012 brach ein Großbrand aus, bei dem etwa fünf Millionen Altreifen verbrannten. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Doha, die Hauptstadt des Emirates Katar, ist der Prototyp der arabischen Version einer modernen Planstadt. Im Umkreis der bestehenden Stadt entstehen künstliche, zum Teil ins Meer gebaute Stadtteile der Superlative, wie „The Pearl“, und der riesige Komplex des neuen Flughafens. Sie stehen für eine Entwicklung, die in der „Qatar National Vision 2030“ festgelegt wurde und die den Wüstenstaat zu einem der modernsten der Welt machen soll. Mit dem 2014 eröffneten Hamad International Airport, auf dem im Jahr 2017 mehr als 35 Millionen Passagiere abgefertigt wurden, ist Doha ein Drehkreuz des internationalen Flugverkehrs.
Doha, die Hauptstadt des Emirates Katar, ist der Prototyp der arabischen Version einer modernen Planstadt. Im Umkreis der bestehenden Stadt entstehen künstliche, zum Teil ins Meer gebaute Stadtteile der Superlative, wie "The Pearl", und der riesige Komplex des neuen Flughafens. Sie stehen für eine Entwicklung, die in der "Qatar National Vision 2030" festgelegt wurde und die den Wüstenstaat zu einem der modernsten der Welt machen soll. Mit dem 2014 eröffneten Hamad International Airport, auf dem im Jahr 2017 mehr als 35 Millionen Passagiere abgefertigt wurden, ist Doha ein Drehkreuz des internationalen Flugverkehrs. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Im Jahr 1967 wurde südlich der Oase Liwa das Shah-Erdgasfeld entdeckt. Seit 2014 werden hier pro Tag etwa 30 Millionen Kubikmeter Erdgas gefördert. Wegen des mit 23% sehr hohen Anteils an Schwefelwasserstoff und 10% CO2 ist eine aufwendige Aufbereitung erforderlich. Dabei entsteht als zusätzliches Produkt Schwefel, von dem in Zukunft bis zu 22.000 Tonnen pro Tag produziert werden sollen. Damit sind die Vereinigten Arabischen Emirate vor Kanada der größte Schwefelproduzent der Welt.
Im Jahr 1967 wurde südlich der Oase Liwa das Shah-Erdgasfeld entdeckt. Seit 2014 werden hier pro Tag etwa 30 Millionen Kubikmeter Erdgas gefördert. Wegen des mit 23 Prozent sehr hohen Anteils an Schwefelwasserstoff und 10 Prozent CO2 ist eine aufwendige Aufbereitung erforderlich. Dabei entsteht als zusätzliches Produkt Schwefel, von dem in Zukunft bis zu 22.000 Tonnen pro Tag produziert werden sollen. Damit sind die Vereinigten Arabischen Emirate vor Kanada der größte Schwefelproduzent der Welt. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Der Uluru, auch unter der Bezeichnung Ayers Rock bekannt, ist der zweitgrößte Monolith der Erde. Von Wind und Sand geformt ragt er 348 Meter aus den Ausläufern der Großen Sandwüste im Herzen Australiens empor. Sein Farbenspiel in je nach Wetter und Sonnenlicht unterschiedlichen Rottönen hat den Felsen zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Australiens gemacht. Nach den Aborigines, für die der Uluru ein heiliger Ort ist, stammt die Farbe vom Blut zweier riesiger Schlangen, die hier miteinander kämpften. Der Felsen ist auch wegen der hier gefundenen Felsmalereien Teil des UNESCO-Welterbes und darf seit 2019 nicht mehr erklettert werden.
Der Uluru, auch unter der Bezeichnung Ayers Rock bekannt, ist der zweitgrößte Monolith der Erde. Von Wind und Sand geformt ragt er 348 Meter aus den Ausläufern der Großen Sandwüste im Herzen Australiens empor. Sein Farbenspiel in je nach Wetter und Sonnenlicht unterschiedlichen Rottönen hat den Felsen zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Australiens gemacht. Nach den Aborigines, für die der Uluru ein heiliger Ort ist, stammt die Farbe vom Blut zweier riesiger Schlangen, die hier miteinander kämpften. Der Felsen ist auch wegen der hier gefundenen Felsmalereien Teil des UNESCO-Welterbes und darf seit 2019 nicht mehr erklettert werden. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019
Zwischen den Gebirgen des Tibesti und des Ennedi liegen die Ounianga-Seen, die größten Seen der Sahara. Sie sind Reste eines einst deutlich größeren Sees, der auch den heutigen Tschadsee einschloss. Der Salzsee Lac Teli ist der größte See der Ounianga-Serir-Gruppe, der zweitgrößten Gruppe der Ounianga-Seen. Spezielle hydrogeologische Verhältnisse verhindern, dass trotz der starken Verdunstung von mehr als 6000 Millimetern Wasser pro Jahr die anderen Seen versalzen. Die Größe und Form der Seen wird von Wanderdünen beeinflusst, die von den vorherrschenden Nordostwinden verlagert werden. Spuren des Menschen reichen bis weit in vorgeschichtliche Zeiten zurück, als die Sahara noch keine Wüste war.
Zwischen den Gebirgen des Tibesti und des Ennedi liegen die Ounianga-Seen, die größten Seen der Sahara. Sie sind Reste eines einst deutlich größeren Sees, der auch den heutigen Tschadsee einschloss. Der Salzsee Lac Teli ist der größte See der Ounianga-Serir-Gruppe, der zweitgrößten Gruppe der Ounianga-Seen. Spezielle hydrogeologische Verhältnisse verhindern, dass trotz der starken Verdunstung von mehr als 6000 Millimetern Wasser pro Jahr die anderen Seen versalzen. Die Größe und Form der Seen wird von Wanderdünen beeinflusst, die von den vorherrschenden Nordostwinden verlagert werden. Spuren des Menschen reichen bis weit in vorgeschichtliche Zeiten zurück, als die Sahara noch keine Wüste war. © eoVision 2019 - Originaldaten: © European Space Imaging 2019

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