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Betrugsmasche in Spanien: Polizei warnt vor falschen Euro-Münzen

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Von: Anna Heyers

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In Spanien sind aktuell vermehrt falsche Euro-Münzen im Umlauf. Die ansässige Polizei bittet darum, dass Urlauber besonders aufmerksam beim Bezahlen sind.

Seit 2002 bezahlen fast zwei Drittel der EU-Länder mit dem Euro. 2023 wird auch Kroatien als 20. Land auf diese Währung umstellen. Doch was auf der einen Seite das Einkaufen in vielen verschiedenen Ländern einfacher – und zum Teil auch günstiger – macht, birgt auch Potenzial für Kriminelle. Denn einige ausländische Münzen sehen dem Euro zum Verwechseln ähnlich – sind aber nur einen Bruchteil davon wert. Betrüger versuchen so, Touristen zu hintergehen und sie um ihr Geld zu bringen.

Sortierte Euromünzen und -scheine in Nahaufnahme.
Seit 2002 gehören Euromünzen und -scheine fest zum Alltag. Doch einige andere Münzen sehen ihnen zum Verwechseln ähnlich. © Westend61/Imago

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Betrugsmasche in Spanien: Polizei warnt vor falschen Euro-Münzen

Aktuell ist das zum Beispiel in Spanien der Fall. Hier warnt die Polizei (spanisch: Guarda Civil) davor, dass wieder viele Lira-Münzen aus der Türkei im Umlauf seien. Die sehen der gängigen 2-Euro-Münze auf den ersten Blick sehr ähnlich, sind aber umgerechnet gerade mal 32 Cent wert.

Für Touristen ist der Unterschied leicht zu erkennen, man muss nur einmal genau hinschauen. Die Lira-Münze prägt der Schriftzug „Türkiye Cumhuyireti“ (deutsch: Republik Türkei) auf der einen Seite, die andere Seite ist mit einem kleinen Sichelmond über der Zahl versehen.

Euro-Münzen: Spanische Polizei warnt vor weiteren Doppelgängern

Die Guardia Civil warnt aber nicht nur vor der türkischen Lira. Auch die argentinische 2-Peso-Münze hat eine große Ähnlichkeit mit der 2-Euro-Münze. Allerdings ist hier der umgerechnete Wert mit 24 Cent sogar noch geringer als bei der türkischen Lira. Und bei dem ägyptischen Pfund handelt es sich ebenfalls so ganz und gar nicht um „den Schatz des Pharaos Ramses II.“, wie die spanische Polizei schreibt. Mit umgerechnet nicht mal fünf Cent ist der Wertverlust massiv: „Lassen Sie sich nicht betrügen!“, warnt die Guardia Civil hier ganz deutlich. Aber auch hier sind die Unterschiede leicht mit einem genauen Blick auszumachen, der Kopf des Pharaos ist ein ganz deutliches Warnzeichen.

Urlauber aufgepasst: Beim Rückgeld genau hinschauen

Auch, wenn es hier nicht um Riesenwerte geht, kann ein Verlust sehr ärgerlich sein. Urlauber sollten deswegen gerade auf Märkten oder beim Ticket-Kauf das Wechselgeld genau überprüfen:

Wer auf diese wichtigen Punkte achtet, kann sich vor falschen Münzen schützen. Übrigens: Auch das Geldabheben an Automaten im Ausland kann einige Fallstricke aufweisen, auf die man achten sollte.

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