Kreuzfahrt-Insider

Auf Kreuzfahrt werden Sie diesen beliebten Ort nie betreten - aus bestimmtem Grund

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Auf der Kreuzfahrt wird sich diese Szene romantischen Reisenden nicht bieten.

Kreuzfahrten bieten nicht nur Unterhaltung, sondern auch jede Menge Romantik. Einen Ort dürfen Paare aber nicht aufsuchen - obwohl es gar so schön wäre.

Es gibt ihn wirklich, den romantischsten Ort auf dem Kreuzfahrtschiff - und jeder kennt ihn, der den Film "Titanic" gesehen hat. Doch wo sich Leonardo DiCaprio und Kate Winslet sehnsüchtig in den Armen lagen, sich inniglich küssten und sich den Fahrtwind um die Nase wehen ließen, kommen Paare heutzutage gar nicht mehr hin.

Dämpfer auf der Kreuzfahrt: Keine "Titanic"-Szene für romantische Reisende

Die Rede ist vom Bug des Schiffes. Was im 1998 erschienenen Film "Titanic" so viele Zuschauer ergriff, versetzt in der Realität einen Dämpfer. Der Bug ist nämlich für Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen streng verboten, wie ein ehemaliger Kreuzfahrtarbeiter verraten hat.

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Brian David Bruns schrieb, wie das Portal Express berichtet, in seinem Buch "Cruise Confidential": "Der vordere Bereich des Schiffes ist für die Besatzung reserviert. Ja, der berühmteste Ort, der durch den unglaublichen Kuss im Film 'Titanic' verewigt wurde, ist für die Gäste gesperrt. Der Grund ist sehr einfach: "Dort oben ist kein Licht erlaubt. Da sich die Brücke direkt über dem Bug befindet, müssen die Lichter nachts ausgeschaltet sein, damit sich die Augen der Crew an die Dunkelheit gewöhnen können."

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Bruns, der für Carnival Cruise Line arbeitete, fügte hinzu: "Angesichts der streitlustigen, amerikanischen Gesellschaft befürchtete das Unternehmen, dass jemand die Kreuzfahrtlinie verklagen könnte, weil die Gegend nicht richtig beleuchtet war, unabhängig vom Gesamtbild. Die Crew könnte dagegen natürlich niemanden verklagen." Romantische Passagiere müssen also mit einem anderen Ort auf der Kreuzfahrt vorlieb nehmen, um sich näher zu kommen.

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sca

Kreuzfahrten: Wie umweltfreundlich und vertretbar sind sie wirklich?

Die Kreuzfahrt ist eine beliebte Urlaubsform mit seit Jahren steigenden Passagierzahlen.
Die Kreuzfahrt ist eine beliebte Urlaubsform mit seit Jahren steigenden Passagierzahlen. © Andrea Warnecke
In Norwegen sollen strenge Umweltschutzgesetze unter anderem die sensible Fjordlandschaft schützen.
In Norwegen sollen strenge Umweltschutzgesetze unter anderem die sensible Fjordlandschaft schützen. © Hurtigruten
Kraftstoff bunkern: Auch das Tankschiff für die "Aida Nova" wird mit LNG aus Terminals in Barcelona und Teneriffa angetrieben.
Kraftstoff bunkern: Auch das Tankschiff für die "Aida Nova" wird mit LNG aus Terminals in Barcelona und Teneriffa angetrieben. © Juanjo Martinez
Die "Aida Nova" von Aida Cruises ist das erste Kreuzfahrtschiff der Welt, das im Hafen und auch auf See hauptsächlich mit Flüssigerdgas (LNG) angetrieben wird.
Die "Aida Nova" von Aida Cruises ist das erste Kreuzfahrtschiff der Welt, das im Hafen und auch auf See hauptsächlich mit Flüssigerdgas (LNG) angetrieben wird. © Juanjo Martinez
Felix Eichhorn ist Präsident der Reederei Aida Cruises.
Felix Eichhorn ist Präsident der Reederei Aida Cruises. © Andrea Warnecke
Daniel Skjeldam ist CEO der norwegischen Reederei Hurtigruten.
Daniel Skjeldam ist CEO der norwegischen Reederei Hurtigruten. © Hurtigruten
Kreuzfahrtschiffe gelten vielen als "Dreckschleudern", die die Umwelt verschmutzen.
Kreuzfahrtschiffe gelten vielen als "Dreckschleudern", die die Umwelt verschmutzen. © Philipp Laage
Umweltschutz ist besonders in ökologisch sensiblen Gegenden wie hier in der Arktis wichtig.
Umweltschutz ist besonders in ökologisch sensiblen Gegenden wie hier in der Arktis wichtig. © Verena Wolff
Mit der "Roald Amundsen" von Hurtigruten geht das erste Hybrid-Expeditionsschiff an den Start.
Mit der "Roald Amundsen" von Hurtigruten geht das erste Hybrid-Expeditionsschiff an den Start. © Hurtigruten
Die meisten Kreuzfahrtschiffe fahren mit Schweröl, dem Überrest aus den Erdölraffinerien.
Die meisten Kreuzfahrtschiffe fahren mit Schweröl, dem Überrest aus den Erdölraffinerien. © Andrea Warnecke

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