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DFB-Pokal:  Löwen unter Wert geschlagen

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© Getty

Köln - Der TSV 1860 München verliert beim klassenhöheren 1. FC Köln mit 0:3 (0:0). Die Löwen hatten in der ersten Hälfte gut mitgehalten, und durch Lauth die Riesenchance auf den Führungstreffer. Lesen Sie hier Stimmen zum Spiel und den Live-Ticker nach.

1. FC Köln - TSV 1860 München 3:0 (0:0)

Reiner Maurer: "Vom Ergebnis her ist das schmeichelhaft für die Kölner. Die waren Anfang der zweiten Halbzeit völlig verunsichert, da hatten wir die Chancen und kriegen durch einen Konter das Tor. Das war ein sehr unglückliches Spiel."

Daniel Bierofka: "Ich denke, wir waren nicht die schlechtere Mannschaft. Aber vom Willen her war es ein Stück zu wenig. Die Kölner haben aus keiner richtigen Torchance den Treffer gemacht. Das ist am Ende schon eine Qualitätsfrage."

Benny Lauth: "Das war eine 100 prozentige Chance. Die muss ich machen. Wenn wir da in Führung gehen, sieht es gut aus. Aber ich habe den Ball nicht richtig getroffen. Der Torwart lag ja schon, den Ball muss ich nur schieben. Ich kann es mir nicht erklären."

90. Minute: Abpfiff

89. Minute: Eine Szene wie das ganze Spiel. Die Löwen bringen den Angriff nicht zu Ende, mehr als ein Fernschuss kommt erneut nicht heraus.

87. Minute: Hier ist die Luft raus. Die Löwen haben sich mit der Niederlage abgefunden. Vor dem Kölner Tor ist seit Minuten nichts mehr passiert.

85. Minute: Wechsel beim FC: Podolski geht, Simon Terodde kommt.

84. Minute: Podolski provoziert die Gästefans und die Gegenspieler. Das ist nicht nötig, der FC führt verdient. Der Kölner bekommt die Gelbe Karte.

82. Minute:TOR für den 1. FC Köln. Podolski trifft.

Der Nationalstürmer taucht allein vor Kiraly auf und schließt überlegt ab. Podolski dürfte der Spieler des Spiels sein. An allen drei Treffern war er beteiligt.

80. Minute: Gelbe Karte für Novakovic. Es gibt Freistoß aus vielversprechender Position. Doch zuvor noch ein Wechsel. Bierofka muss runter, es kommt Sandro Kaiser.

78. Minute: TOR für den 1. FC Köln. Podolski flankt, Novakovic vollstreckt aus drei Metern.

Das dürfte die Vorentscheidung gewesen sein. Die Löwen machen zu wenig nach vorne, es entstehen keine zwingenden Chancen vor dem Tor. Es ist daher eher nicht zu erwarten, dass der TSV noch zwei Tore nachlegt. Dafür wirken die Löwen zu harmlos.

75. Minute: Doppel-Wechsel bei 1860 München: Moritz Leitner kommt für Lovin, Rakic für Ludwig.

73. Minute: Bierofka und Lauth im Doppelpass. Bierofka kommt zu Abschluss, doch der Schuss ist nicht weiter gefährlich.

69. Minute: Die Löwen würden gerne, können aber nicht. Es fehlt an Ideen und dem finalen Pass in die Spitze. Der FC steht nun auch deutlich weiter hinten.

66. Minute: Ehret flankt auf Podolski, der zieht ab, schießt sich selbst an und bekommt einen Eckball. Doch die Chance verpufft.

65. Minute: Beim FC sorgt immer mal wieder der eingewechselte Clemens für Gefahr. Bei 1860 zählen Ludwig und Halfar zu den Aktivposten. Doch mehr als Schüsse aus der zweiten Reihe kommen nicht heraus.

62. Minute: Die Löwen haben sich vom Gegentreffer erholt und spielen wieder nach vorne. Nach einem Foul von Mohammad gibt es Freistoß aus guter Position knapp vor dem Strafraum. Doch wieder landet der Ball in der Mauer.

60. Minute: Gelbe Karte für Matuschyk wegen Foulspiels.

58. Minute: Gelbe Karte für Lovin wegen Meckerns. Es gibt Freistoß.

55. Minute: TOR für den 1. FC Köln. Nach einer Ecke schraubt sich Lanig hoch und trifft mit der Schulter.

Das ist bitter für 60, weil die Löwen am Drücker waren. Kiraly hatte zuvor mit einer tollen Parade einen Fernschuss von Clemens entschärft. Dadurch entstand die Ecke. Beim Lanig-Treffer war Kiraly ohne Chance.

54. Minute: Lauth zieht vom Strafraumeck ab, Varvodic klärt zur Ecke. Die bringt keine Gefahr.

52. Minute: Die Löwen werden stärker, erarbeiten sich Schussgelegenheiten. Das Kölner Publikum wird unruhig.

50. Minute:  Wechsel beim FC: Jajalo geht, dafür kommt Christian Clemens.

48. Minute: Die Löwen wirken bissiger, doch dem Spiel hilft das bislang wenig. Viele Einzelaktionen, kaum Kombinationen. Lovin versucht es von draußen, doch kein Problem für Varvodic.

46. Minute: Anpfiff zur zweiten Halbzeit. Auswechslungen gab es keine.

Benny Lauth hätte seine Löwen kurz vor dem Pausentee in Führung bringen müssen, als er mutterseelenallein vor dem Kasten des FC auftaucht. Der ehemalige Nationalstürmer schaut aber nur auf den Ball. Daher geht es mit einem 0:0 in die Kabine. Der FC hat mehr investiert, aber echte Gefahr hat er nicht ausgestrahlt. Die Löwen machen einen gut organisierten Eindruck, sind läuferisch stark und stellen die Passwege gut zu.

45. Minute: Halbzeit.

44. Minute: Lauth im Strafraum nach tollem Zuspiel, am Elfmeterpunkt kommt er frei zum Schuss, Riesenchance. Der Löwenstürmer zieht ab, den muss er eigentlich machen. Doch zu unpräzise. Varvodic kann parieren.

40. Minute: Ein paar hundert Löwenfans sind nach Köln gereist. Sie sehen einen TSV, der einen hohen läuferischen Aufwand betreibt, um das Spiel der Kölner zu stören. Daher passiert offensiv wenig auf beiden Seiten.

37. Minute: Lanig kommt frei im 16er zum Schuss, Latte. Novakovic hatte quer gepasst.

32. Minute: Freistoß für die Löwen. Wieder Ludwig, diesmal fällt die Flanke zu flach aus. Und Köln kontert über Novakovic, doch dessen Kopfball fliegt meterweit über die Latte.

30. Minute: Halbe Stunde vorbei. Auf beiden Seiten ist der Wille zu erkennen, die Zuspiele scheitern am Unvermögen der Passgeber, oder es fehlt die Absprache. Die Löwen stehen gut und machen den Kölnern das Leben schwer. Nach vorne sind sie aber zu harmlos.

26. Minute: Podolski auf Novakovic, der läuft parallel zum Tor, zieht ab. Kiraly muss runter, hat den Ball aber sicher.

23. Minute: Freistoß jetzt für die Löwen, halblinke Position, 25 Meter vorm Tor. Ludwig zieht in die Mauer.

21. Minute: Gefährliche Freistoßposition für den FC. Podolski tritt hoch in den 16er, abgefangen. Daraus ergibt sich ein Konter für die Löwen, doch die Flanke landet im Seitenaus.
18. Minute: Novakovic kommt im Fünfer zum Kopfball, zielt aber genau auf Kiraly. Die beste Chance bislang.

15. Minute: Viertelstunde ist rum. Köln ist engagierter, die Löwen spielen zu behäbig. Vor allem wenn es darum geht, von Abwehr auf Angriff umzuschalten, lässt sich die Maurer-Elf zu viel Zeit.

15. Minute: Gute Möglichkeit für 60. Lovin zieht an der Strafraumgrenze ab, trifft aber das Stadiondach.

13. Minute: Reiner Maurer macht Dampf, ruft von der Seitenlinie, dass die Spieler nicht zu weit weg vom Gegenspieler stehen sollen.

12. Minute: Eckball für die Löwen, die bisher insgesamt den Kölnern das Spielen überlassen haben. Der Ball kommt hoch hinein, Kopfball, deutlich drüber.

10. Minute: Nach einem Freistoß des FC setzt Rukavina zu einem Konter an, doch sein langer Ball findet keinen Abnehmer.

7. Minute: Glück für 1860, Bülow stellt den durchgebrochenen Novakovic, der zuvor den Ball nicht richtig mitnehmen konnte.

5. Minute: Kiraly muss ran nach einem Weitschuss von Lanig. Doch der Löwenkeeper hat bei diesem Schüsschen keine Probleme.

3. Minute: Köln kombiniert, ohne zwingend vors Tor zu kommen. Die Löwen stehen tief, lauern auf Konter.

1. Minute: Der erste Torschuss nach 40 Sekunden gehört den Löwen, Lauth hält aus halblinker Position drauf und verzieht deutlich

1. Minute: Schiedsrichter Markus Wingenbach  pfeift die Partie an

Wie berichtet fällt Geromel aus, dafür spielt Pezzoni. Auch von Anfang an dabei ist Milivoje Novakovic, der gegen Hannover noch eingewechselt wurde. 

Aufstellungen:

1. FC Köln: 34 Varvodic - 2 Brecko, 17 Pezzoni, 3 Mohamad, 32 Salger - 5 Lanig, 25 Matuschyk - 19 Jajalo, 10 Podolski, 22 Ehret - 11 Novakovic

Trainer: Schaefer

1860 München: 1 Kiraly - 2 Rukavina, 3 Bell, 4 Bülow, 17 Buck - 8 Ignjovski, 18 Ludwig - 24 Lovin, 7 Bierofka - 11 Lauth, 28 Halfar

Trainer: Maurer

Schiedsrichter: Markus Wingenbach (Diez)

Das Rhein-Energie-Stadion ist gut gefüllt, circa 20 000 Fans warten auf den Anpfiff.

"Wenn wir defensiv so gut wie in den letzten Spielen stehen und die Laufbereitschaft vom Spiel in Augsburg zeigen, dann haben wir auch in Köln eine Chance", sagt Sechzig-Trainer Reiner Maurer vor dem Spiel.

Beim Bundesligisten aus der Domstadt ist derzeit Feuer unterm Dach. Das Tabellenschlusslicht wird heute erstmals vom neuen Trainer Frank Schaefer trainiert, Keeper Faryd Mondragon ist aus disziplinarischen Gründen erneut nicht im Kader.

Die DFB-Pokal-Sieger seit 1985

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