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Bell: Rückkehr nach Mainz ist "unmöglich"

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Stefan Bell muss laut Vertrag zum FSv Mainz 05 zurück. © sampics

München - Laut Vertrag muss Leihspieler Stefan Bell zum FSV Mainz 05 zurück. Doch dort droht ihm die Regionalliga. Deswegen haben die Löwen gute Karten. Doch die Konkurrenz steht Schlange.

Löwen-Trainer Reiner Maurer hat schon im März angekündigt,

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dass er um den talentierten Innenverteidiger kämpfen will und eine Verlängerung der Ausleihe anstrebt. Schließlich zählte der 19-Jährige zu seinen besten Spielern in einer schwierigen Saison. Hat Bells letztes Löwen-Stündchen schon geschlagen? Laut Bild lässt sich Mainz auf kein weiteres Ausleihgeschäft ein.

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Bells Berater Ingo Haspel reagiert auf diese Meldung überrascht und dementiert gegenüber tz-online.de entschieden. Demnach gestaltet sich die Situation ganz anders: Am Samstag hat es ein Gespräch mit FSV-Trainer Thomas Tuchel gegeben. Dabei hat der Coach dem Spieler unmissverständlich klargemacht, dass dieser sich in der Innenverteidigung ganz hinten anstellen muss. Heißt: Er müsste beim FSV Mainz 05 II in der Regionalliga West spielen! Haspel sagt: "Er kann unmöglich nach Mainz gehen und Regionalliga spielen. Das ist nicht sinnvoll."

Doch wo landet Bell zur neuen Saison? Mainz-Manager Christian Heidel weilt noch im Urlaub. Nach seiner Rückkehr will Haspel mit ihm über Bells Zukunft beraten.

Löwen intern - hinter den Kulissen des TSV 1860

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Dem Berater liegen mehrere Anfragen aus der Zweiten Liga und dem Ausland vor. Auch der TSV 1860 habe gute Karten. Mit Sportkoordinator Florian Hinterberger habe es bereits ein positives Gespräch gegeben. Ob eine Verlängerung der Ausleihe oder eher ein Transfer in Frage kommt, ist offen.

Laut Haspel will Bell bei den Löwen bleiben, weil ihm dort unter Maurer Spielpraxis sicher ist. Haspel sagt: "Definitiv ist noch gar nichts. Wir suchen nach der besten Lösung. Es gibt einen leichten Vorteil für 1860."

Tobias Kimmel

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