Rakic will in die Nationalmannschaft

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Djordje Rakic hat hohe Ziele.

München - Er ist bislang d e r Mann beim TSV 1860 München: Stürmer Djordje Rakic, der in vier Ligaspielen bereits vier Treffer erzielt hat. Doch der Serbe gibt sich damit nicht zufrieden.

"Ich muss noch besser werden. Bei der Niederlage gegen Duisburg habe ich zu viele Chancen liegengelassen. Das darf mir nicht mehr passieren", zeigt sich der 24-Jährige in der Bild-Zeitung selbstkritisch.

So knipste Rakic im ersten Heimspiel gegen Osnabrück

Sieg für 1860! Bilder und Einzelkritik - Zweimal Note 2, einmal Note 5

Erster Sieg im zweiten Anlauf: Gegen den VfL Osnabrück hat der TSV 1860 seinen ersten Dreier der Saison eingefahren. Die Bilder. © sampics
Stefan Bell kam zu seinem ersten Zweitligaspiel. Bülow und Ghvinianzidze mussten passen. Neben Bell spielte Buck in der Innenverteidigung. © sampics
Weiter im Löwen-Dress: Stefan Aigner © sampics
Miki Stevic stellte vor dem Spiel noch mal klar, dass Aigner bleibt. Die Fans wird's freuen. © sampics
Und alle Beteiligten freuten sich über die ersten beiden Löwen-Tore. © dpa
Beide erzielte Djordje Rakic. © sampics
Der Serbe entwickelt sich immer mehr zum Goalgetter © sampics
Zwei, die Leistungsträger sind, jubeln gemeinsam. © sampics
Bitte mehr davon! © sampics
Zwischendurch gab's zwar den Ausgleich. © dpa
Doch Djorjde Rakic besorgte mit seinem 2:1 wieder die Führung © sampics
Danach wurde verbissen gekämpft © sampics
Dass gegen einen Liga-Neuling auch Kampf gefragt ist, dürfte klar sein. © sampics
Die Löwen setzten dies um. © sampics
Sie überzeugten auch immer wieder spielerisch. © sampics
In der Abwehr gab's ab und an noch Abstimmungsprobleme, doch nicht etwa die hier abgebildeten Antonio Rukavina und Stefan Bell wackelten, sondern vor allem Linksverteidiger Eke Uzoma © sampics
Dominik Stahl wird von den Beinen geholt © sampics
Benny Lauth war immer wieder schneller ... © dpa
... als sein Gegenspieler. © dpa
Doch nicht Lauth sorgte für die Entscheidung. © dpa
Sondern der eingewechselte Alexander Ludwig nach einem Konter. 3:1. © dpa
Weiter so, Löwen! Klicken Sie sich nun durch die Einzelkritik. © dpa
Király: Haarsträubende Aktion gegen Siegert in der ersten Halbzeit, als er fast den Ball vertändelt hätte, ansonsten ohne Fehler.Note: 3 © Getty
Rukavina: Starke Leistung auf rechts, musste einige Male klärend aushelfen, als die Kollegen schwammen. Note: 2 © Getty
Bell: Zweitligadebüt für den Leih-Löwen aus Mainz. Der kopfballstarke 1,93m-Mann konnte seine Nervosität nicht verbergen, aber Potenzial ist vorhanden. Auch offensiv.Note: 4 © sampics
Buck: Rückte für den angeschlagenen Ghvinianidze in die Innenverteidigung und leistete sich teils gravierende Fehler. Immer wieder Abstimmungsprobleme mit Bell. Schlug den Freistoß auf Aigner vor dem 1:0.Note: 4 © Getty
Uzoma: Sehr ausbaufähig als Linksverteidiger, ungewohnt viele Stockfehler.Note: 5 © Getty
Aigner: Aktivposten und ständiger Gefahrenherd. Fabrizierte die Vorlage für Rakic vor dessen 1:0. Die Fans feierten ihn mit Sprechchören. Note: 3 © Getty
Ab 72.: Ludwig: o. Bewertung © Getty
Stahl: Kampfstark, aber spielerisch nicht immer auf der Höhe. Vergab die große Kopfballchance zum möglichen 2:0.Note: 3 © Getty
Leitner: Nicht so auffällig wie in Bochum, verzettelte sich desöfteren. Aber dann leitete der 17-jährige Youngster das Kontertor zum 3:1 ein. Note: 3 © dpa
Ab 83. Lovin o. Bewertung © Getty
Bierofka: Licht (offensiv) und etwas Schatten (defensiv) beim Routinier. Holte den Elfer raus, ermöglichte den Osnabrückern aber auch einige Konter. Note: 3 © Getty
Ab 65.: Halfar: o. Bewertung © Getty
Lauth: Sehr agil, bot sich immer wieder an – leider oft vergebens. Schoss Osnabrücks Nickenig aus der Drehung k.o., scheiterte 20 Minuten vor Schluss an VfL-Keeper Berbig. Note: 3 © Getty
Rakic: Zweites Saisonspiel, die Tore zwei und drei. Der Serbe hat seinen Kauf schon gerechtfertigt. Bewies Nervenstärke beim Elfmeter, an seinen Abspielen muss er noch feilen, auch wenn der Assist zu Ludwigs 3:1 schön war. Note: 2 © Getty

Dennoch hat Rakic Hoffnung, dass sich seine Treffer nicht nur positiv für den TSV 1860 auswirken, sondern auch auf eine etwaige Karriere in der serbischen Nationalmannschaft. Eine Nominierung in das Aufgebot des WM-Teilnehmers ist das große Ziel des Angreifers, momentan aber noch kein Thema. "Die Leute vom serbischen Verband nehmen meine Treffer zur Kenntnis. Ich muss jetzt einfach weiter machen. Dann klappt es hoffentlich bald mit einer Nominierung."

Dazu muss Rakic einfach so weitertreffen wie bisher, am besten gleich im nächsten Spiel gegen Erzgebirge Aue. Wichtiger als Rakic-Treffer sind dann aber die drei Punkte, das weiß auch der Spieler selbst: "Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung."

tz

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