Dressman Benny

Im feinen Zwirn: Benny Lauth.
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Im feinen Zwirn: Benny Lauth.

Fesch gemacht fürs Derby: Am Freitag erhielt Benny Lauth, ebenso wie die anderen beiden Löwen-Neuzugänge Mathieu Beda und Markus Krauss, im Gant-Store den Klub-Anzug angepasst.

Keine Frage: Der Angreifer macht auch eine gute Figur, wenn er nicht in Fußball-Klamotten steckt. Und könnte ohne Weiteres nebenbei noch als Dressman auftreten.

Stichwort Auftreten. Das kann seit gestern endlich auch Berkant Göktan wieder. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem er vergangenen Sonntag beim Barfußlaufen (soll er eigentlich aus gesundheitlichen Gründen viel tun, nachdem er im Winter an der Bandscheibe operiert worden ist) in eine Glasscherbe getreten war und sich eine Infektion zugezogen hatte, geht’s dem Zehner der Löwen jetzt schon viel besser. Mit dem Gehen klappt’s bereits wieder und gestern absolvierte der 27-Jährige auch bereits seine erste Trainingseinheit seit der unglücklichen Verletzung. Auf dem Radl…

„Nächste Woche im Trainingslager in der Steiermark trainiere ich wieder mit der Mannschaft“, kündigte Göktan an, der mit Antibiotika behandelt wurde und Tetanusspritzen erhielt.

Benny Lauth bei der kardiologischen Untersuchung

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Das Privatspiel am Samstag (18 Uhr, Sportpark) bei der SpVgg Unterhaching muss Göktan noch von der Tribüne aus verfolgen, auch ansonsten stehen Marco Kurz einige Spieler nicht zur Verfügung, weil gleich vier Talente (die beiden Benders, Gebhart und Jungwirth) bei der U-19-Europameisterschaft beschäftigt sind.

„Haching wird ein richtiger Härtetest“, sagte Kurz vor dem Vergleich mit dem Drittligisten, „da werden wir zum ersten Mal richtig gefordert.“ Wohl auch deshalb, weil der ein oder andere schon vor dem Anpfiff schwere Beine haben dürfte. „Denn“, so Kurz, „wir haben in dieser Woche im Training voll durchgezogen.“

Im Tor wechseln sich, wie schon in den letzten beiden Testspielen, Michael Hofmann und Philipp Tschauner zur Pause ab, der Kampf um die Nummer eins dürfte ähnlich heiß werden wie im vergangenen Sommer, als Hofmann schließlich die Nase vorn hatte.

Neu und ungewohnt ist dagegen die Situation im Angriff. „Da haben wir nach der Verpflichtung von Benny Lauth jetzt natürlich eine bessere Qualität“, freute sich Kurz, „und auch mehr Konkurrenz. Die Positionen im Sturm sind jetzt endlich wieder doppelt besetzt. Von gleichwertig allerdings kann man natürlich noch nicht sprechen…“

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Quelle: tz

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