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Fankurve: Wachablösung und warnende Worte

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Die Löwenfans bezogen Stellung: "Wer sich in Dinge einmischt, die eimen nichts angehen, wird Dinge hören, die einem nicht gefallen..." © dpa

München - Die versuchten Eingriffe des neuen Investors Hasan Ismaik in die Führung des TSV 1860 hat bei vielen Löwen-Fans Unmut ausgelöst. Auch hat er für Veränderungen in der Nordkurve gesorgt.

Die Ultra-Gruppierung "Cosa Nostra" zieht sich ab sofort aus dem aktiven Fangeschehen zurück. Auf ihrer Homepage und auf Flugblättern äußerten sie die Gründe: "Am Ende stand dann der

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bittere Entschluss, dass die Art und Weise wie wir bisher unser Fandasein ausgelebt haben nicht weitergeführt werden kann. Es ist mit unserem Verständnis von Fußball und Fandasein schlicht und einfach nicht vereinbar, dieses Konstrukt mit Stimmung und choreographischen Elementen zu bedienen. (...) Wir stellen unsere Aktivitäten in der Nordkurve ein und werden uns im Mittelrang einfinden. Auswärtsspiele werden wir weiterhin sichtbar als Gruppe für Stadt und Verein besuchen, jedoch in einem anderen Ausmaß."

Die Führungsrolle in der Fankurve soll nun die Gruppierung "Giasinga Buam" übernehmen. Diese appelliert mit klaren Worten: "Lasst uns den Weg gemeinsam gehen. (...) Denn 1860 lebt sowohl von seiner historischen Vereinsgeschichte als auch von seiner Fanszene."

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Mit einem Spruchband zu Beginn der zweiten Halbzeit im Spiel gegen den Karlsruher SC wurden auch warnende Worte an den Investor gerichtet. "Wer sich in Dinge einmischt, die einen nichts angehen, wird Dinge hören, die einem nicht gefallen", war dort zu lesen - ein altes Sprichwort aus Ägypten. Nun ist es am Investor, als auch an den Spielern mit Erfolgen auf und neben dem Platz für Ruhe zu Sorgen.

fw

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